Drägerwerk kündigt Steigerung der Dividendenausschüttung an
Der renommierte Hersteller von Medizin- und Sicherheitstechnik, Dräger, hat seinen Aktionären erfreuliche Neuigkeiten verkündet: Eine Erhöhung der Dividenden steht an. Für das Jahr 2024 schlägt der Konzern eine Ausschüttung von 1,97 Euro je Stammaktie und 2,03 Euro je Vorzugsaktie vor. Damit setzt Dräger seine neugestaltete Dividendenpolitik fort, die eine Ausschüttung von mindestens 30 Prozent des Konzernüberschusses an die Anteilseigner vorsieht.
Im Jahr 2023 lagen die Dividenden noch bei 1,74 Euro beziehungsweise 1,80 Euro. Vorstandsvorsitzender Stefan Dräger lobte das vergangene Geschäftsjahr als überaus erfolgreich, auch wenn der Aktienkurs am Mittag minimal um ein Prozent nachgab. Dennoch zeigt sich die im SDax notierte Aktie im Aufwärtstrend und verzeichnet seit Jahresbeginn einen stattlichen Zuwachs von über 33 Prozent.
Das global agierende Unternehmen erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Umsatz von knapp 3,4 Milliarden Euro, was einem Rückgang von 0,5 Prozent gegenüber 2023 entspricht. Besonders im Bereich Medizintechnik sorgten die komplexen Marktbedingen in China für Herausforderungen. Trotz dieser Schwierigkeiten steigerte Dräger das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um mehr als 16 Prozent auf 194 Millionen Euro.
Für das aktuelle Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum zwischen einem und fünf Prozent. Diese Prognose deckt sich mit den bereits im Januar veröffentlichten vorläufigen Zahlen für 2024 und dem Ausblick für das Jahr 2025.

