Drägerwerk jubelt über starkes Wachstum im dritten Quartal
Der Lübecker Spezialist für Medizin- und Sicherheitstechnik, Drägerwerk, hat mit einer positiven Bilanz des abgelaufenen Quartals seine Jahresprognose angehoben und erntet dafür Applaus von der Börse. Dank einer äußerst erfreulichen Geschäftsentwicklung und eines anhaltend hohen Auftragseingangs erwartet das Unternehmen, dass sich sowohl Umsatz als auch die operative Marge vor Zinsen und Steuern (Ebit-Marge) 2025 eher am oberen Ende der vorher definierten Zielspannen bewegen werden.
Besonders erfreulich für die Anleger: Die Vorzugsaktie von Dräger schwoll im Wochenverlauf um beachtliche elf Prozent an, was einer beeindruckenden Wertsteigerung von rund 60 Prozent seit Jahresbeginn entspricht. Diese positive Entwicklung wird durch die angehobene Umsatzprognose unterstrichen, die nun mit einem Anstieg zwischen drei und fünf Prozent für das Gesamtjahr kalkuliert wird, während die Ebit-Marge in einer Bandbreite von 4,5 bis 6,5 Prozent erwartet wird.
Im dritten Quartal verzeichnete Drägerwerk auf vorläufiger Basis einen Umsatzanstieg von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und erreichte damit 833 Millionen Euro. Beide Kernbereiche, Medizintechnik und Sicherheitstechnik, konnten nach einem Rückgang im Vorjahr wieder Zuwächse verbuchen, mit Steigerungen von 7,3 respektive 7,9 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern verdoppelte sich nahezu auf 57 Millionen Euro, während der Auftragseingang um knapp fünf Prozent auf 856 Millionen Euro zulegte. Die ausführlichen Ergebnisse für die ersten neun Monate des Jahres sollen am 29. Oktober präsentiert werden.

