Dogecoin: Historisch schwacher Juni könnte erneut Verluste bringen

Seit seiner Einführung vor 13 Jahren hat Dogecoin in verschiedenen Monaten interessante Trends gezeigt. Während die meisten Monate sowohl positive als auch negative Entwicklungen verzeichneten, sticht der Juni als besonders verlustreich hervor. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich dieser Trend fortsetzt, ist hoch, wie ein Blick auf die historischen Daten zeigt.
Juni: Der schwächste Monat für Dogecoin
Die historische Performance von Dogecoin im Juni ist enttäuschend, mit mehr Verlusten als in jedem anderen Monat. Daten von CryptoRank zeigen, dass der Dogecoin-Kurs in den letzten 12 Jahren nur in zwei Jahren im Juni im Plus endete.
Im ersten Juni nach seiner Einführung verzeichnete Dogecoin einen zweistelligen Verlust von 21,4%. In den darauffolgenden zwei Jahren schloss der Juni im Plus mit Renditen von 29,3% und 31,6%. Danach gab es jedoch keine positiven Abschlüsse mehr für diesen Monat.
Seit 2016 endete jeder Juni im Minus, ohne Erholung für Dogecoin-Investoren. Nach einem Verlust von 14,2% im Jahr 2025 markierte dies das neunte Jahr in Folge, in dem der Dogecoin-Kurs im Juni im Minus schloss.
Aufgrund dieser negativen Abschlüsse gilt der Juni als der bärischste Monat für die Kryptowährung. Laut CryptoRank liegt die durchschnittliche Rendite im Juni bei -7,29%, die höchste aller Monate. Die Medianrendite beträgt -9,94%, nur übertroffen von den -13,2% im Dezember.
Wenn sich der historische Trend fortsetzt, könnte der Juni erneut ein verlustreicher Monat für Dogecoin werden. Bisher gibt es keine Anzeichen für eine Trendwende nach oben. Laut Coinglass sind die Handelsvolumina von Dogecoin weiterhin niedrig und sinken weiter im neuen Monat.
Dieser Rückgang im Handelsvolumen deutet auf ein geringeres Interesse der Krypto-Investoren hin. Sollte die Stimmung weiter abnehmen, könnte der Kurs weiter in den roten Bereich fallen. Allerdings könnte ein signifikanter Anstieg des Bitcoin-Kurses auch Dogecoin mit nach oben ziehen und den Trend ändern.

