Direkt zur Bank per App
Warum immer mehr Deutsche Direktbanken nutzen und was ihnen dabei wichtig ist

26. März 2026, 10:00 Uhr · Quelle: LifePR
Eine Umfrage der norisbank ergibt, dass 55,6 Prozent der Deutschen Bankgeschäfte digital abwickeln, mit Direktbanken als wachsende Hauptbank.

Bonn, 26.03.2026 (lifePR) - .

  • Mehr als die Hälfte der Deutschen erledigt Bankgeschäfte vollständig digital
  • Direktbanken gewinnen als Hauptbank an Bedeutung
  • Wechselgründe: weniger Kosten, moderne Services und Flexibilität
Bankgeschäfte vom Sofa aus statt am Schalter erledigen? Für viele ist das längst Alltag. Der Trend zur Direktbank ist nicht neu. Aktuell nimmt er jedoch noch einmal Fahrt auf, wie die repräsentative Umfrage der norisbank zeigt. Mittlerweile erledigen 55,6 Prozent der Deutschen ihre Finanzangelegenheiten ganz selbstverständlich digital, wann und wo es ihnen gerade passt. Ob Geld überweisen, den Kontostand checken oder einen Kredit abschließen – all das geht heute bequem per App.

Doch was bewegt die Deutschen eigentlich dazu, sich für eine Direktbank zu entscheiden? Wie hat sich das Verhalten über die Jahre verändert? Und wer nutzt digitale Angebote besonders häufig? Ein Blick auf die aktuellen Zahlen zeigt: Die Direktbank ist längst kein Nischenphänomen mehr, sondern für viele mehr als nur eine Alternative.

Immer öfter digital: die Direktbank für das Hauptkonto

Nicht nur zum Sparen oder für das Zweitkonto! Direktbanken gewinnen auch als Hauptbank immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile haben fast 30 Prozent der Befragten ihr Gehaltskonto bei einer Direktbank. Das ist der höchste Wert seit drei Jahren mit einem klaren Aufwärtstrend (Jahreswechsel 2024: 27,2 Prozent; 2025: 27,6 Prozent; 2026: 29,8 Prozent).

Über alle Altersgruppen hinweg zeigt sich, dass Direktbanken immer häufiger die Rolle der Hauptbank übernehmen. Besonders hoch ist der Anteil bei den 30- bis 39-Jährigen. Hier führen 36,3 Prozent ihr Gehaltskonto bei einer Direktbank. Auch bei den 18- bis 29-Jährigen ist die Nutzung mit 34,3 Prozent überdurchschnittlich hoch. In der Altersgruppe 40 plus liegt der Anteil bei 31 Prozent, bei den über 50-Jährigen bei 26,3 Prozent.

Für die Deutschen ist klar: Rund-um-die-Uhr-Service, moderne Apps und volle Kontrolle über das eigene Konto passen besser zum Leben als feste Öffnungszeiten und lange Wege. Direktbanken sind damit längst aus der Nische heraus und im Alltag angekommen.

Warum sich immer mehr Deutsche für Direktbanken entscheiden

Die Gründe für den Wechsel zur Direktbank sind vielfältig, zeigen aber eine deutliche Tendenz. Es geht um mehr Flexibilität, attraktive Leistungen und oft auch um geringere Kosten. 38,7 Prozent der Befragten geben an, mit dem Wechsel Bankgebühren oder Kreditkosten reduzieren zu wollen. Das ist ein Rekordniveau im Vergleich zu 30,9 Prozent in 2025 bzw. 31,8 Prozent in 2024.

Insgesamt nennen 28,8 Prozent besondere Services und innovative Leistungen als Hauptmotiv. Für viele zählt also nicht nur der Preis, sondern auch das digitale Gesamtpaket. Vor allem Jüngere sehen darin klare Vorteile für ihren Alltag. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen wollen 40,7 Prozent gezielt Kosten sparen. Auch bei den 30- bis 39-Jährigen ist dieser Wunsch mit 34,5 Prozent stark ausgeprägt. Den mit 47,4 Prozent höchsten Wert erreicht die Gruppe der 40- bis 49-Jährigen.

Die Ergebnisse zeigen: Direktbanken sind heute fester Bestandteil des modernen Finanzalltags. Ihre Akzeptanz wächst in allen Altersgruppen. „Die norisbank begleitet diese Entwicklung seit Jahren mit digitalen Services, die flexibel, günstig und alltagstauglich sind und so den Alltag einfacher machen. Als mehrfach ausgezeichnete Direktbank mit vielen digitalen Services zeigen wir, dass modernes Banking und Verlässlichkeit bestens zusammenpassen“, so Thomas Brosch, Geschäftsführer der norisbank GmbH.

Auch die Unzufriedenheit mit der bisherigen Bank bleibt ein relevanter Faktor für den Wechsel der Bankverbindung. Dies nannten besonders häufig die 18- bis 29-Jährigen mit 29,6 Prozent. In der Altersgruppe 30+ waren es 20 Prozent, bei den 40- bis 49-Jährigen 26,3 Prozent. Bei den über 50-Jährigen lag der Anteil dagegen bei 16,9 Prozent.

Kosten spielen für viele eine zentrale Rolle

Die Ergebnisse der Befragung zeigen gleichzeitig aber auch, dass beim Banking für viele Deutsche vor allem eines zählt: Es soll möglichst günstig sein. Insgesamt halten 64,5 Prozent der Deutschen eine kostenlose Kontoführung für wichtig oder sehr wichtig. 33 Prozent geben sogar an, dass sie nur dann ein Konto eröffnen würden, wenn es komplett kostenlos ist. Weitere 30,9 Prozent sind bereit, Bedingungen wie einen monatlichen Mindestgeldeingang zu akzeptieren.

Auffällig ist, dass der Wunsch nach kostenlosem Banking unabhängig vom Einkommen weit verbreitet ist. In Haushalten mit über 2.500 Euro netto im Monat halten 66,6 Prozent eine kostenlose Kontoführung für wichtig. In Haushalten mit weniger als 2.500 Euro sind es 61 Prozent.

Unterschiede zeigen sich zwischen den Altersgruppen. Am ausgeprägtesten ist der Wunsch nach einem kostenlosen Konto bei den 30- bis 39-Jährigen. 38,1 Prozent von ihnen würden ausschließlich kostenfreie Modelle akzeptieren. In der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen sind es 34,5 Prozent und bei den über 50-Jährigen 32 Prozent. Unter den 18- bis 29-Jährigen sagen das 29,2 Prozent. Nur eine kleine Minderheit von 4,9 Prozent gibt an, lieber für ein Konto zu zahlen, sofern die Leistung stimmt.

Und warum wechseln manche dann doch nicht?

Trotz des wachsenden Interesses an Direktbanken entscheiden sich einige Deutsche am Ende gegen den Wechsel. Der häufigste Grund ist, dass ihnen der Aufwand zu groß ist. Das gaben 34,1 Prozent der Befragten an. Es ist der höchste Wert der vergangenen drei Jahre (2025: 33,9 Prozent; 2024: 31,6 Prozent). Auf Platz zwei folgt Zeitmangel. 25,4 Prozent sind nach eigenen Angaben bislang einfach nicht dazu gekommen.

Auch emotionale Bindungen spielen eine Rolle. 21,1 Prozent wollten ihrer bisherigen Bank noch eine Chance geben. Andere Gründe sind der Wunsch nach Einfachheit. 17,5 Prozent möchten nicht bei mehreren Banken gleichzeitig Kunde sein oder haben zu 14,1 Prozent ein neues Angebot ihrer bisherigen Bank angenommen.

Mehr Informationen zur norisbank finden Sie unter www.norisbank.de.

Über die Umfrage

Die norisbank hat zusammen mit dem Marktforschungsinstitut INNOFACT AG 1.041 Personen ab 18 Jahren bevölkerungsrepräsentativ nach Geschlecht, Alter und Region befragt. Die Online-Befragung wurde Ende Oktober 2025 durchgeführt.

Finanzen & Versicherungen / Direktbanken / Digitales Banking / Umfrage / Bankwechsel / Kostenreduktion / Flexibilität
[lifepr.de] · 26.03.2026 · 10:00 Uhr
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