Die 4 wichtigsten Versicherungen für Hausbesitzer

Nach meistens monate- oder sogar jahrelanger Planungsarbeit ist es endlich so weit: Der Umzug in das eigene Haus ist ein Meilenstein von großer Bedeutung. Jeder Deutsche zieht in seinem Leben vier bis fünfmal um – es muss ja nicht immer das selbst gebaute Einfamilienhaus sein, manche entscheiden sich für ein fix und fertiges Objekt. Eine Übersiedlung ist mit Stress und viel Organisation verbunden, nicht vergessen sollten Eigentümer jedoch sich gegen Schäden und Schadenersatzansprüche abzusichern. Welche 4 Versicherungen jeder Hausbesitzer abschließen sollte, verrät dieser Beitrag.

Foto: pexels / CC0 Creative Commons

Die Hausratversicherung schützt vor schweren finanziellen Folgen In Deutschland herrscht bei manchem eine Verunsicherung darüber, ob eine Hausratversicherung zwingend vorgeschrieben und notwendig ist. Die Antwort ist nein. Dabei gibt es jedoch ein großes ABER: Denn tritt ein Schaden ein und Hausbesitzer haben nicht vorgesorgt, kann das unter Umständen den finanziellen Ruin bedeuten. In einem Haushalt – egal ob Wohnung oder Einfamilienhaus – kann es ohne Verschulden zu Schäden in Höhe mehrerer 10.000 Euro kommen. Dann nämlich, wenn zum Beispiel ein Rohr in der Wand platzt und einen massiven Wasserschaden verursacht. Außerdem sind in der Polizze Schäden abgedeckt, die durch Blitzschlag, Sturm oder Überspannung entstanden sind. Ein weiterer triftiger Grund eine Versicherung für den Hausrat abzuschließen ist, dass diese bei einem Diebstahl entwendeten Hausrat ersetzt. Die Wahrscheinlichkeit Opfer eines Einbruchs zu werden ist immerhin relativ hoch: In Deutschland verschaffen sich alle fünf Minuten Kriminelle Zugang zum Eigenheim. Wichtig ist vor der Vertragsunterzeichnung die Versicherungssumme zu prüfen: Die meisten Anbieter errechnen sie mit einer einfachen Formel: Pro Quadratmeter wird ein Pauschalwert von 650 Euro herangezogen. Bei luxuriöser Einrichtung mit hochwertigen Elektrogeräten und Antiquitäten kann der tatsächliche Wert des Hausrats jedoch deutlich höher liegen. In diesem Fall lohnt es sich, die Versicherungssumme zu erhöhen und eine etwas höhere Prämie in Kauf zu nehmen.

Eine private Haftpflichtversicherung schützt vor Schadenersatzansprüchen

Eine Haftpflichtversicherung ist den meisten aus dem Straßenverkehr geläufig: Voraussetzung dafür, ein Auto behördlich anmelden zu können, ist eine KFZ-Haftpflichtversicherung. Es lohnt sich jedoch für Hausbesitzer auch, eine private Haftpflichtversicherung abzuschließen. Grundstückseigentümer werden nämlich zur Kasse gebeten, wenn anderen im Haus oder im Garten Schaden zugefügt wird. Das passiert schneller als man denkt: Während der kalten Jahreszeit ist man für die Reinigung des Gehwegs vor dem Grundstück zuständig. Befinden sich alle Hausbewohner in der Arbeit und kommt bei Schneefall jemand zu Sturz, entstehen Schadenersatzansprüche. Dasselbe passiert, wenn ein Besucher zum Beispiel auf nassen Fliesen im WC ausrutschen und sich dabei verletzen. Mitversichert sind in der Regel alle im Haushalt lebenden Personen.

Ebenfalls empfehlenswert: Eine Wohngebäudeversicherung

Eine Wohngebäudeversicherung springt ein, wenn das Eigenheim durch Sturm, Hagel, Leitungswasser, Blitzschläge oder Explosionen beschädigt wird. Während in der Versicherung für Hausrat nur Gegenstände inkludiert sind, die Bewohner bei einem Umzug mitnehmen könnten (Kleidung, Möbeln, Vorhänge, Elektrogeräte etc), deckt die Gebäudeversicherung Schäden an der Bausubstanz ab. Beispiele sind u.a. die Explosion einer Gasleitung oder Schäden am Dach nach einem schweren Sturm. Zwingend vorgeschrieben ist eine Wohngebäudeversicherung nur, wenn für den Kauf des Objekts ein Kredit aufgenommen wird.

Elementarschadenversicherung wird immer wichtiger

In den letzten Jahren haben Naturkatastrophen viele Hausbesitzer vor enorme finanzielle Herausforderungen gestellt. Viele Inhaber einer Wohngebäudeversicherung wiegen sich in Sicherheit, müssen bei einem Hochwasser oder einem Lawinenabgang allerdings erkennen, dass diese Schäden nicht versichert sind. Wer in einem Risikogebiet - also in den Bergen oder neben einem Gewässer wohnt - kann mit einer Elementarschadenversicherung eine existenzbedrohende Situation abwenden. Sie wird als Zusatz zur Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung abgeschlossen.

Finanzen / Wohnen / Versicherung
05.05.2020 · 17:46 Uhr
[1 Kommentar]
Anzeige
 

Trump und Biden kurz vor dem Wahltag in Schlussoffensive

Donald Trump
Washington (dpa) - Im Rennen um das Weiße Haus gehen US-Präsident Donald Trump und sein demokratischer […] (10)

Xbox Series X|S – Opening Night – Sei dabei

Rund um den Erscheinungstermin von Xbox Series X|S am 10. November starten die großen Feierlichkeiten, die den Übergang in die nächste Konsolengeneration einläuten. Mach Dich bereit für fantastische Events […] (00)