Diamant aus Asche: Eine moderne Nachbestattungsoption

Diamant aus Asche: Eine moderne Nachbestattungsoption und die Einbeziehung neuer Technologien in der Bestattungsbranche wird in Deutschland geschätzt.

Der Diamant aus Asche in einem Schmuckstück

Die Diamantbestattung ist eine moderne und exklusive Möglichkeit einen Verstorbenen in Erinnerung zu halten. Sie ist jedoch keine Bestattungsart als solche und setzt beispielsweise eine Kremierung voraus. Aus einem Teil der Kremierungsasche oder aus Haar wird über ein spezielles Verfahren ein Diamant gewonnen. Dieser Diamant aus Asche kann in einem Schmuckstück weiterverarbeitet und von Angehörigen als Erinnerungsstück getragen werden.

Moderne Familien in Deutschland suchen zunehmend nach exklusiven und alternativen Nachbestattungsoptionen. Diese sollen nicht nur ihren verstorbenen Angehörigen einen gebührenden Abschied ermöglichen, sondern auch ausdrücken, wie viel der Verstorbene den Hinterbliebenen bedeutete und sein Erbe sowie die Erinnerung an ihn bewahren. Diese Nachfrage in der Bestattungsbranche hat zur Entstehung innovativer Alternativen wie dem Diamanten aus Asche geführt, der im Gegensatz zum traditionellen Begräbnis steht.

Diamant Aus Asche: Ein Weg, den Tod in etwas Schönes zu verwandeln

Im Gegensatz zu natürlichen Diamanten, die sich über Millionen Jahre hinweg unter der Erde bilden, wird ein Diamant aus Asche aus Kohlenstoff gewonnen, der im Labor aus den eingeäscherten Überresten des Verstorbenen gelöst wird. Dabei wird die Asche oder das Haar des Verstorbenen auf einen ausreichenden Kohlenstoffgehalt getestet, der von Fall zu Fall verschieden ist. Anschließend werden durch spezielle Reinigungsverfahren Verunreinigungen entfernt und der Kohlenstoff herausgelöst. Der extrahierte Kohlenstoff wird dann durch einen innovativen Hochdruck- und Hochtemperaturprozess in einen echten Diamanten umgewandelt. Ein Diamant aus Asche braucht 6 bis 9 Monate um auf die gewünschte Größe zu wachsen.

Die Herstellung eines Diamanten aus Asche im Labor bildet die natürliche Entstehung von Diamanten unter der Erde nach. Dieser Prozess setzt ein Zusammenspiel einzigartiger Fertigkeiten voraus, um einen Edelstein zu schaffen, der so schön ist wie die Persönlichkeit des verstorbenen geliebten Menschen. Diese Handwerkskunst erfordert Fachwissen in der Gemmologie; die Wissenschaft, die sich mit der Identifizierung und Auswertung von natürlichen und künstlichen Edelsteinmaterialien beschäftigt. Die Herstellung eines Diamanten aus Asche erfordert zudem das Fachwissen und die richtige Umsetzung der Hochdruck-Hochtemperatur-Technologie sowie Geschick für Kunst und Design, das die menschliche Kreativität und Fantasie in einer visuellen Form zum Ausdruck bringt. Ein Plan zur Veranschaulichung des Diamanten aus Asche vor seiner Herstellung wird ebenfalls angefertigt.

In Deutschland gilt eine gesetzliche Bestattungspflicht, die jedes Bundesland individuell mit Bestattungsgesetzen regelt. Diese bestimmen nicht nur, wo die Beisetzung stattfinden muss, sondern legen auch genau fest, wie Grabstätten in Friedhofsgebieten beschriftet werden dürfen. Nach deutschem Recht werden entweder die Erben des Verstorbenen oder die Personen, die für die finanzielle Unterstützung des Verstorbenen verantwortlich sind, für die Bestattungskosten herangezogen. Wenn jemand den Tod des Verstorbenen verursacht hat, sind dessen Erben berechtigt, die Bestattungskosten von dieser Person anzufordern. Wenn keine verantwortlichen Personen oder Hinterbliebenen gefunden werden, muss die örtliche Gesundheitsbehörde für die Beisetzung aufkommen. Das deutsche Recht schränkt die Einäscherung auch auf eine Nachbestattung auf Friedhofsflächen ein, Urnen können nicht zu Hause aufbewahrt werden.

Aufgrund der Friedhofspflicht dürfen Hinterbliebene in Deutschland die Kremationsasche nach der Feuerbestattung nicht in privaten Besitz überführen. Eine gewisse Liberalisierung dieser Art der Bestattung besteht bisher nur in Bremen und Nordrhein-Westfalen mit einigen Beschränkungen; Sie müssen eine Sondergenehmigung erhalten, der Verstorbene musste vor seinem Tod in Bremen ansässig gewesen sein und er musste eine schriftliche Verfügung verfasst haben, in der er den Platz für die Asche und die Person benennt, die sich um die Bestattung kümmert. Es muss außerdem nachgewiesen werden, dass das Recht besteht, die Asche auf dem Grundstück zu lagern.

Während der Umgang mit der Asche eines Verstorbenen in Deutschland streng reguliert ist und Erdbestattungen überwiegen, sind Feuerbestattungen in anderen Ländern der Welt weitaus verbreiteter. In Japan finden fast ausschließlich Kremationen (ca. 95%) statt und die Aufbewahrung der Asche durch Angehörige ist eine wichtige Tradition. Ein eigens angerichteter Hausaltar dient als Aufbewahrungsort für die Asche des Verstorbenen während der Trauerzeit, an dem Hinterbliebene wöchentlich zu Gedenkriten zusammenkommen.

Um einen Diamanten aus Asche zu erhalten, muss ein Bestattungsunternehmen als Vermittler herangezogen werden. Einzig Bestatter sind dazu befugt, Hinterbliebenen mit der Überführung der eingeäscherten Überreste zu helfen und diese direkt zu einem Diamantbestattungsunternehmen zu senden.

Das Schweizer Unternehmen LONITÉ, ein renommierter Anbieter für Diamanten aus Asche mit einer Niederlassung in Berlin, setzt in seinem hochmodernen Labor neuste Technik und Ausstattung ein, um individuell angepasste Diamanten herzustellen, die auf Kundenwünsche zugeschnitten sind.

Warum moderne Familien in Deutschland den Diamanten aus Asche als Bestattungstrend begrüßen

Überfüllung der Friedhöfe in Deutschland

Der Diamant aus Asche macht es möglich, dass geliebte Menschen immer in unserer Nähe sind, auch nachdem sie uns verlassen haben. Heute sind Familien mobiler, was die Einrichtung und Pflege von Familiengräbern erschwert. Auch wenn es möglich ist, die Friedhofsverwaltung oder einen Floristen mit der Grabpflege zu beauftragen, wünschen die meisten Menschen eine dauerhafte und vor allem persönliche Lösung zur Standortgebundenheit von Grabstätten, wie ein Diamant aus Asche.

Dieser Gedenkdiamant wird oft in Schmuckstücke integriert, die als Erbstücke innerhalb der Familie weitergegeben werden können. So wird der Verstorbene auf besondere Art und Weise betrachtet und innerhalb der Familientradition erhalten. Zum Beispiel kann der Schmuck mit Diamant au Asche an ein Familienmitglied bei besonderen Lebensereignissen wie Verlobungen, Hochzeiten oder Geburtstagen weitergegeben werden.

Der Diamant aus Asche ist im Vergleich zu traditionellen Friedhofsgräbern eine erschwingliche Alternative. In Deutschland ist der Werdegang eines Menschen nach seinem Tod gesetzlich strenger geregelt als zu seinen Lebzeiten und das mit einem der höchsten Bestattungskosten weltweit. Im Laufe der Jahre haben die Menschen in Deutschland nach Alternativen gesucht, um den enormen finanziellen Aufwand einer traditionellen Bestattung zu vermeiden, dessen Preis zwischen 5.000 – 10.000€ liegt und bei extravagante Zeremonien auf bis zu 20.000€ steigen kann.

Ein weiterer Grund für das Interesse an alternativen Bestattungen, ist die Knappheit von Grabstätten in Deutschland. Friedhöfe in Deutschland werden ausschließlich staatlich oder kirchlich betrieben, mit gelegentlichen Ausnahmen für Menschen mit besonderen religiösen Bedürfnissen. Muslimische Glaubensgruppen beispielsweise, haben das Recht auf eigene Friedhöfe. Durch die hohe Bevölkerungsdichte in Deutschland kommt es in manchen Regionen zu Beschränkungen der Dauer einer Grabstätte. In Berlin gibt es etwa 230 Grabstätten für eine Fläche von ca. 1200 Hektar. Mit einer Sterberate von knapp 1 Million Menschen pro Jahr, werden Grabstätten nur für eine Dauer von 20 Jahren vermietet. Nach dieser Zeit kann die Familie durch erneute Zahlung des Preises die Grabstätte weiter nutzen oder sie wird für eine andere Familie freigegeben.

Deutschland und andere Länder wie das Vereinigte Königreich, die USA oder auch Hong Kong sehen sich derzeit mit einer Überlastung der Friedhöfe konfrontiert. Die Friedhöfe sind nicht nur überfüllt, sondern können auch eine ernsthafte Grundwasserverschmutzung verursachen.

Nachbestattungsalternativen in der Bestattungsbranche werden in Deutschland zunehmend nachgefragt. Eine bundesweite Umfrage von Aeternitas zeigt, dass sich mehr als 30% der Deutschen weitere Bestattungsmöglichkeiten, so wie den Diamanten aus Asche, wünschen. Aufgrund der strengen gesetzlichen Regelungen zur Bestattung eines Verstorbenen gibt es nur wenige Möglichkeiten der Bestattung, die oft mit hohen Kosten verbunden sind.

Diamantbestattung Kosten Deutschland: Mit wieviel sollten Sie planen?

Diamanten aus Asche sind auch als Diamantbestattung bekannt. Diamantbestattung Kosten Deutschland: Die Kosten sind abhängig von Größe, Schliff und Farbe des gewählten Diamanten. Je aufwendiger das Verfahren zur Herstellung des gewünschten Diamanten, desto höher sind auch die entsprechenden Kosten. Ebenso wie natürliche Diamanten, die aufgrund der unterschiedlichen subterranen Bedingungen mit Farbvariationen entstehen, nehmen Diamanten aus Asche aufgrund der unterschiedlichen Synthesebedingungen während ihrer Erstellung im Labor auch unterschiedliche Farben an.

Der kristalline Diamant ist durch seine Reinheit farblos und erfordert zusätzlichen technischen Aufwand, um Bor- und Stickstoffreste aus der Asche zu entfernen. Dieser zusätzliche Schritt vor der Diamantherstellung bringt einen höheren Kostenaufwand mit sich.

Die Größe der Diamanten aus Asche variiert zwischen 0.25 Karat und 1.0 Karat. Eine Größe von über 1 Karat kann individuell angepasst werden.

Der Diamant aus Asche kann in verschiedene Formen geschliffen werden: Emerald, Radiant, Asscher, Princess, Heart und Brilliant; wobei letzterer in Deutschland am meisten nachgefragt ist. Für ein besonders natürliches Aussehen, kann der Diamant aus Asche rau und unpoliert belassen werden, was den Rohdiamanten zudem dunkler wirken lassen kann.

Diamantbestattung Kosten Deutschland: Die Kosten reichen von 1.600 € bis 18.500 €.

Die Diamantbestattung ist eine moderne und mobile Alternative zu traditionellen Grabstätten, die bei deutschen Familien auf eine wachsende Nachfrage trifft. Trotz strenger Bestattungsgesetze in Deutschland gibt es mancherorts die Möglichkeit, die Überreste des Verstorbenen durch den Bestatter an einen zertifizierten Anbieter zu überführen, der anschließend den Diamanten aus Asche herstellt. Mit moderner Technologie entsteht ein echter Diamant und somit ein Erinnerungsstück, welches einzigartig und trotzdem erschwinglich ist.

Bestattung / Schmuck / Asche / Diamant
08.08.2018 · 14:39 Uhr
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