Diagnostik-Sektor unter Druck: Stratec-Aktien im freien Fall
Die Aktien des Diagnostik-Spezialisten Stratec erlebten am Donnerstagnachmittag einen bemerkenswerten Kursverfall, nachdem das Unternehmen die Zahlen für die ersten neun Monate und die Jahresprognose nach unten korrigiert hatte. Der Aktienkurs sank dabei auf den niedrigsten Stand seit April und verzeichnete zuletzt einen Rückgang von 8,0 Prozent auf nur noch 22,90 Euro. Damit hat sich der Jahresverlust der Aktie auf rund 23 Prozent ausgeweitet.
Als Hauptgrund gab Stratec Probleme bei der Beschaffung von Vormaterialien an, die zu einer Anpassung der Jahresziele führten. Zusätzlich belasteten globale Zollkonflikte das Unternehmen, da sie zu einem unbeständigen Bestellverhalten der Kunden führten, insbesondere bei Serviceteilen und Verbrauchsmaterialien. Trotz dieser Herausforderungen konnte Stratec den Umsatz in den ersten neun Monaten laut vorläufigen Zahlen um 2,5 Prozent steigern. Gleichzeitig sank jedoch die bereinigte Ebit-Marge um 1,5 Prozentpunkte auf voraussichtlich 7,3 Prozent.

