Devisenmarkt-Turbulenzen belasten Chemiebranche: Umsatz- und Ergebniseinbußen
Die Analysten von Jefferies bleiben für die Bayer-Aktie bei ihrer Einstufung auf 'Hold'. Nachdem im Februar die Unternehmen der Chemiebranche ihre Prognosen vorgelegt hatten, spielten die Folgewirkungen der Währungsmärkte eine erhebliche Rolle. Der Marktanalyst Chris Counihan hebt hervor, dass die volatilen Wechselkurse den durchschnittlichen Umsatz der Chemieproduzenten um 2 Prozent reduziert haben. Die Auswirkungen auf das operative Ergebnis (Ebitda) seien doppelt so gravierend.
Brenntag, Bayer und Air Liquide sind nach Counihans Studie besonders betroffen. Diese Währungsschwankungen stellen jedoch nur einen Teil der Herausforderungen dar. Zusätzlich macht die Branche ungewisse konjunkturelle Entwicklungen aus, die die Produktionsmengen der Unternehmen beeinträchtigen könnten.
Die Chemieproduzenten sehen sich somit einem komplexen Zusammenspiel externer Faktoren gegenüber, das auf Umsätze und Profite drückt.

