Devisenmärkte im Aufwind: Euro legt spürbar zu
Nach einem kräftigen Wochenauftakt konnte der Euro am Montag gegenüber dem US-Dollar deutlich zulegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den neuen Referenzkurs auf 1,1381 Dollar, nachdem er am Freitag noch bei 1,1301 Dollar gestanden hatte. Damit verbilligte sich der Dollar auf 0,8786 Euro verglichen mit 0,8848 Euro zuvor.
Auch gegenüber anderen Leitwährungen präsentierte sich der Euro in einer gestärkten Stellung. So definierte die EZB den Wechselkurs für ein britisches Pfund bei 0,83920 Euro, eine leichte Verbesserung gegenüber dem Kurs von 0,83820 am Freitag. Der japanische Yen wurde für 162,63 pro Euro gehandelt, im Vergleich zu den vorherigen 161,13.
Ebenfalls gestiegen ist der Euro gegenüber dem Schweizer Franken, mit einem Kurs von 0,9356 im Vergleich zu 0,9299 am Vortag. Diese Entwicklungen am Devisenmarkt spiegeln ein breiteres Vertrauen in die europäische Gemeinschaftswährung wider, das sowohl auf wirtschaftliche Positivsignale als auch auf geopolitische Stabilitätsfaktoren zurückzuführen sein könnte.
Analysten blicken mit Interesse auf die kommenden Tage, in denen weitere Impulse auf dem globalen Finanzparkett erwartet werden.

