Deutschlands klare Haltung zu Trumps Grönland-Bestrebungen

Die Bundesregierung hat die Ansprüche von US-Präsident Donald Trump auf Grönland entschieden abgelehnt. Der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille erklärte, dass Grönland ein autonomes Gebiet ist, das unter der dänischen Krone steht. Grenzverschiebungen oder erzwungene Annexionen seien nicht akzeptabel.
Präsident Trump betonte kürzlich vor Journalisten die strategische Bedeutung Grönlands für die nationale Sicherheit der USA und äußerte Zweifel an Dänemarks Fähigkeit, dort für Sicherheit zu sorgen. Diese Aussagen standen im Widerspruch zur Haltung der deutschen Regierung, die in einem engen Dialog mit Dänemark sowie anderen europäischen Partnern steht und die Prinzipien des Völkerrechts, fest verankert in der UN-Charta, hochhält.
Hille unterstrich, dass die Bundesregierung die Grundsätze des Völkerrechts als bindend erachtet. Artikel 2 der UN-Charta formuliert klar ein allgemeines Gewaltverbot und hebt hervor, dass jede Form von Gewaltanwendung gegen die territoriale Unversehrtheit oder politische Unabhängigkeit eines Staates ausgeschlossen ist. Deutschlands Kommunikation mit den USA zu diesem Thema sei entsprechend unmissverständlich.

