Deutsche Bundesanleihen starten mit Verlusten in die Woche
Mit leichten Kursverlusten haben deutsche Bundesanleihen ihre Woche begonnen. Der Euro-Bund-Future zeigt ein moderates Minus von 0,03 Prozent und liegt damit bei 129,93 Punkten, während die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen auf 2,58 Prozent verweilt.
Diese Entwicklung kommt, da der Optimismus am deutschen Aktienmarkt durch positive Signale im Handelsstreit zwischen den USA und China die Nachfrage nach festverzinslichen Wertpapieren dämpft. Auch in Asien verzeichneten die Aktienmärkte am Montag einen deutlichen Aufwärtstrend, was ebenfalls den Rückgang bei den Anleihen befördert.
Impulse aus Deutschland, insbesondere bei den Preisdaten, bleiben hingegen merklich schwach. Die Erzeugerpreise, die die Preisentwicklung auf Herstellerebene widerspiegeln, sind etwas stärker als erwartet gesunken. Im September fiel der Erzeugerpreisindex im Gegensatz zum Vorjahr um 1,7 Prozent. Damit setzt sich der Abwärtstrend der letzten sieben Monate fort, der noch im August bei 2,2 Prozent lag. Diese Entwicklung könnte langfristig auch Auswirkungen auf die Verbraucherpreise haben, die wiederum als Maßstab für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) dienen.

