Deutsche Bahn plant umfassende Modernisierung zwischen Hanau und Fulda
Im kommenden Jahr müssen sich Bahnreisende auf der Strecke zwischen Hanau und Fulda auf monatelange Beeinträchtigungen einstellen. Die Deutsche Bahn hat angekündigt, den stark frequentierten Abschnitt zwischen Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis und Fulda einer umfangreichen Generalsanierung zu unterziehen. Diese Instandsetzungsmaßnahmen erstrecken sich vom 13. August 2027 bis zum 4. Februar 2028 und beinhalten die Modernisierung sowie den Neubau von Weichen, Gleisen und Stellwerkstechnik im Kinzigtal.
Um die Erreichbarkeit der Region während der Bauphase zu gewährleisten, setzt die Bahn ein umfassendes Ersatzverkehrskonzept um. Dies umfasst für Pendler im Nahverkehr einen Busverkehr insbesondere zwischen Langenselbold und Fulda, während im Fernverkehr Umleitungen geplant sind. Zusätzlich werden an den Bahnhöfen Wirtheim, Bad Soden-Salmünster, Steinau, Schlüchtern und Flieden Bahnsteige und Wetterschutzhäuser erneuert.
Beleuchtung und Mobiliar werden modernisiert, und ein barrierefreies Wegeleitsystem für blinde und sehbehinderte Menschen wird installiert. Auch die Sanierung von Personenunterführungen und Bahnsteigdächern steht auf der Agenda, ebenso wie die Installation moderner Anzeigesysteme.
Mit der Sanierung von über 40 stark beanspruchten Streckenabschnitten in Deutschland verfolgt die Deutsche Bahn das Ziel, die Infrastruktur effizient und nachhaltig zu erneuern. Statt zahlreicher einzelner Maßnahmen erfolgt eine einmalige Komplettsperrung der Streckenabschnitte, was in der Folge auf Jahre hinaus größere Bauarbeiten überflüssig macht. Diese Bündelung soll gewährleisten, dass Streckenabschnitte in kurzer Zeit umfassend instand gesetzt werden und damit längerfristig störungsfrei bleiben.

