Destiny: Rising läutet mit Season 4 eine neue Ära ein – und das kostenlos
Wer Destiny: Rising bisher nur aus der Ferne beobachtet hat, bekommt nun den wohl besten Zeitpunkt zum Einstieg serviert. NetEase Games hat die vierte Saison des gefeierten Weltraum-Shooters enthüllt und hält dabei nicht hinter dem Berg: Die „Season of Wishes“ ist das ambitionierteste Update seit dem Launch – vollgepackt mit neuen Inhalten, tiefgreifenden Systemüberarbeitungen und einer Änderung, die besonders freigiebig ausfällt. Was genau auf dich wartet, ist mehr als nur ein gewöhnlicher Saison-Refresh.
Rotes Meer, neue Geheimnisse: Die Geschichte geht weiter
Im Mittelpunkt von Season 4 steht die Erweiterung des Zielgebiets „Red Sea Rift“ – einer offenen Sandbox-Welt, die gleich auf zwei Arten erkundet werden kann. Wer den narrativen Faden weiterspinnen möchte, begibt sich in drei neue Story-Dungeons und enthüllt Stück für Stück, welche mysteriöse Kraft über diese Region wacht. Wer hingegen lieber auf eigene Faust unterwegs ist, darf das Gebiet frei durchstreifen, Rätsel lösen und Erkundungserfahrung sammeln, die handfeste Belohnungen einbringt. Obendrauf gesellen sich dynamische Weltinhalte wie „Frontline Events“ und öffentliche Ereignisse, die speziell für Teams konzipiert wurden und frischen Antrieb in den Alltag des Echtzeit-Multiplayers bringen.
Freie Charaktere und ein Arsenal voller Klassiker
Hier kommt die Änderung, die für echtes Aufsehen sorgt: Ab sofort sind alle neuen mythischen Charaktere kostenlos freischaltbar – ganz ohne Glück oder Ressourcen-Grinding, einfach durch das Abschließen dedizierter Events. Den Anfang macht die mythische Heldin Efrideet. Dazu kommen drei klassische Exotische Waffen aus Destiny 2, die das Arsenal bereichern, sowie eine brandneue mythische Waffenserie. Wer auf der Suche nach echten Herausforderungen ist, findet diese im neuen Überfall „Great Hunt“ – dem zweiten originären Angriff im Gauntlet-Onslaught-Format, der im Njorun-Verlies auf dich wartet und Schnelldurchläufe mit exklusiven Belohnungen honoriert. Zwei neue kooperative Streik-Missionen für je drei Spieler runden das Paket ab, ergänzt durch weitere Karten und Inhalte in diversen Spielmodi.
Tiefgreifende Überholung: Weniger Frust, mehr Freiheit
Die wohl einschneidendste systemische Änderung betrifft die sogenannte „Pinnacle Energy“ – eine Beschränkung, die Spielern bislang den Zugang zu bestimmten Spielmodi verwehrte. Sie wird ersatzlos gestrichen. Das klingt nach einer kleinen Anpassung, ist aber in der Praxis ein enormer Qualitätssprung: Du kannst fortan alle Inhalte nach Belieben angehen, ohne dich durch Voraussetzungen zu kämpfen. Neueinsteiger profitieren zusätzlich von beschleunigtem Erfahrungsgewinn und einem schlankeren Einstieg in die Hauptkapitel, während erfahrene Spieler mit dem auf Stufe 90 angehobenen Level-Cap und dem neuen „Paragon Board“-System ein vollwertiges Endgame-Progressionssystem erhalten. Veteranen, die Herausforderungen suchen, bekommen in „Operation Cordon“ und „The Expanse“ neue Höchstschwierigkeitsstufen geboten. Das überarbeitete Saison-System, kombiniert mit frisch gestalteten Waffen- und Artefaktsystemen, gibt dem gesamten Fortschrittsrahmen mehr Orientierung und Tiefe – ohne dabei aufdringlich zu wirken.


