Der Ruf nach einem Landesicherheitsrat in Berlin: Steffen Krach fordert Konsequenzen
Inmitten des jüngsten Stromausfalls in Berlin hat der Spitzenkandidat der SPD, Steffen Krach, zu einer stärkeren sicherheitspolitischen Struktur auf Landesebene aufgerufen. Krach, der bei der kommenden Wahl zum Abgeordnetenhaus im Rennen um das Amt des Regierenden Bürgermeisters steht, betonte die Notwendigkeit, einen Landesicherheitsrat ins Leben zu rufen. Dieser solle unter der Leitung des Regierenden Bürgermeisters stehen und in enger Abstimmung mit der Senatsinnenverwaltung sowie anderen wichtigen Ressorts arbeiten.
Krachs Forderung orientiert sich am Vorbild des bereits bestehenden Nationalen Sicherheitsrats der Bundesregierung. Er argumentiert, dass der Regierende Bürgermeister, als Symbol der politischen Gesamtverantwortung, auch die Koordination in Krisenzeiten nach außen widerspiegeln sollte. Gerade angesichts der jüngsten Ereignisse sei es erforderlich, klare Strukturen und Verantwortlichkeiten zu schaffen.
In diesem Zusammenhang übte Krach auch Kritik an dem derzeitigen Regierenden Bürgermeister Kai Wegner von der CDU. Dessen Verhalten während des Stromausfalls sei nicht überzeugend gewesen, insbesondere da Wegner kritisiert wurde, am ersten Tag des Stromausfalls eine Stunde lang Tennis gespielt zu haben und dies zunächst nicht offengelegt hatte. Später räumte Wegner selbst ein, dass seine Kommunikation diesbezüglich verbesserungswürdig war. Diese Umstände unterstreichen für Krach die Dringlichkeit einer klaren und transparenten Führung in Krisenzeiten.

