Dax unterstreicht Nervosität der Anleger mit Verlusten
Der Dax hat sich am Mittwoch im Nachmittagshandel schwächer präsentiert und seine Verluste deutlich ausgeweitet. Er rutschte mit einem Minus von 0,67 Prozent auf 23.990,26 Punkte erstmals seit rund zwei Wochen unter die psychologisch wichtige Marke von 24.000 Punkten. Damit unterschreitet der deutsche Leitindex nun auch die 50-Tage-Linie, die sich seit Juni als zuverlässiger Unterstützungsbereich etabliert hatte und als bedeutender Indikator für den mittelfristigen Trend gilt.
Diese Entwicklung findet in einem Umfeld statt, in dem Anleger beiderseits des Atlantiks mit großer Spannung auf die noch ausstehenden Quartalszahlen von Nvidia warten. Das US-Unternehmen, bekannt als Vorreiter im Bereich der Halbleitertechnik und der künstlichen Intelligenz, hat das Potenzial, markante Impulse zu setzen. Dennoch bleibt das zögerliche Verhalten der Investoren vorherrschend.
Trotz der aktuellen Volatilität bietet der bisherige Jahresverlauf des Dax Grund zur Zufriedenheit. Seit Jahresbeginn hat der Leitindex um beeindruckende 20,5 Prozent zugelegt und notierte im Juli auf einem Rekordhoch von 24.639 Punkten, was ihm gegenüber anderen großen Börsenindizes eine herausragende Position sichert.

