Dax im leichten Sinkflug: Nervosität vor Berichtssaison und Zollstreit
Der Dax zeigt sich weiterhin volatil und bleibt nur knapp unter seinem jüngsten Rekordstand. Kurz vor Eröffnung des Xetra-Handels sahen Broker den deutschen Leitindex um etwa 0,4 Prozent niedriger bei 24.205 Punkten. Bereits zum Wochenbeginn musste der Dax zeitweise auf 24.191 Punkte abgeben, nachdem er zuvor am Freitag kurzfristig fast die 24.500-Punkte-Marke erreicht hatte. Der Rekordstand von 24.639 Punkten liegt nach wie vor in greifbarer Nähe, doch Anleger halten sich angesichts der bevorstehenden Berichtssaison merklich zurück.
Besonders die Unsicherheit im anhaltenden Zollkonflikt zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten sorgt für Zurückhaltung. Die kritische Frist des 1. August rückt näher. Sollte bis dahin keine Einigung in den Verhandlungen erzielt werden, drohen neue Einfuhrabgaben der USA von 30 Prozent. Die EU hat bereits angekündigt, im Falle einer Eskalation mit Gegenzöllen zu reagieren.
Auch an der Wall Street war die Stimmung gespalten. Zwar konnten der S&P 500 und die Nasdaq-Indizes während des europäischen Handels neue Rekorde erreichen, doch letztlich wurden diese Spitzenwerte am Ende nicht vollständig gehalten.

