Cyberangriff auf Bundesagentur für Arbeit: Ermittlungen wegen versuchten Betrugs
Ein versuchter Cyberangriff auf Onlinekonten der Bundesagentur für Arbeit hat die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Die Zentralstelle Cybercrime Bayern untersucht derzeit Vorwürfe des Datendiebstahls, der Computersabotage und des versuchten Betrugs im digitalen Raum. Dies teilte ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg mit. Weitere Details bleiben aufgrund des laufenden Verfahrens vorerst unter Verschluss. Ursprünglich hatte die "Kölnische Rundschau" über den Vorfall berichtet.
Der Hintergrund des Angriffs betrifft diverse Konten von Kundinnen und Kunden der Bundesagentur, die über persönliche Endgeräte verwaltet werden. Glücklicherweise wurde der Betrug rechtzeitig erkannt, bevor finanzielle Schäden entstehen konnten.
Als Sofortmaßnahme deaktivierte die Behörde die Möglichkeit, IBAN-Kontonummern und Adressdaten in einem Online-Formular zu ändern oder hinzuzufügen. Diese Maßnahme soll sowohl die Behörde als auch ihre Klienten vor weiteren potenziellen Angriffen schützen, erklärte ein Sprecher.
Kundinnen und Kunden werden gebeten, ihre Daten übergangsweise in den jeweiligen Dienststellen vor Ort aktualisieren zu lassen. Die temporären Einschränkungen sollen ab der kommenden Woche wieder aufgehoben werden.

