CoinGecko-CEO warnt vor gefälschtem Krypto-Summit-Betrug mit Booking.com

Bobby Ong, der Mitbegründer und CEO der Kryptowährungsdatenplattform CoinGecko, hat eine öffentliche Warnung vor einem neuen Phishing-Betrug herausgegeben.
Das betrügerische Schema nutzt gefälschte E-Mails, die scheinbar von Booking.com stammen, um Empfänger zu einem nicht existierenden „Exclusive Crypto Travel Summit“ in Dubai einzuladen.
Eine trügerische Einladung
Der Phishing-Versuch, den Ong in sozialen Medien teilte, präsentierte sich als legitime Konferenzankündigung, wobei die gefälschte E-Mail behauptete, dass Booking.com und Coinbase eine strategische Partnerschaft eingegangen wären, um einen Kryptoreiseservice zu starten.
Es wurde eine beeindruckende Liste von Hauptrednern aufgeführt, darunter Coinbase-CEO Brian Armstrong und Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin, für eine Veranstaltung, die angeblich im November 2025 stattfinden soll.
Ein wesentliches Warnsignal war, dass die Anmeldefrist für dieses zukünftige Ereignis in der Vergangenheit, am 30. September 2025, lag, was auf recycelte oder hastig erstellte Betrugsinhalte hinwies.
Ong riet jedem, der eine solche E-Mail erhält, sie sofort zu löschen, und forderte Booking.com auf, das Problem an sein Sicherheitsteam weiterzuleiten.
Das offizielle Booking.com-Konto erkannte das Problem in einer Antwort auf Ong’s Beitrag an: “We regret to hear that you are receiving fake emails,” und bat um Details per Direktnachricht zur Untersuchung.
Eine anhaltende Bedrohung im Krypto-Bereich
Dieser Vorfall ist kein Einzelfall, sondern Teil eines breiteren Musters von Betrügereien, die auf Krypto-Nutzer abzielen. Im September warnte Binance zweimal vor unterschiedlichen Arten von Betrug.
In der ersten Warnung machte die Börse die Öffentlichkeit auf gefälschte „Listing-Agenten“ aufmerksam, die angeblich Projekten gegen eine Gebühr einen Platz auf der Plattform versprachen.
Einige Tage später beschrieb der CEO der Firma, Richard Teng, einen Telefonbetrug, bei dem sich Betrüger als Kundendienstmitarbeiter ausgaben. Er sagte, die falschen Helfer hätten die Nutzer dann durch die Änderung ihrer API-Einstellungen geleitet, ein Prozess, der es den Betrügern ermöglichte, Gelder zu stehlen.
Die Reaktion der Gemeinschaft auf Ong’s Warnung war von Wiedererkennung und Frustration geprägt. Ein Nutzer in den sozialen Medien, SkylineETH, kommentierte die zunehmende Komplexität dieser Maschen: „appreciate the warning, these scams keep leveling up.“
Ein weiterer Nutzer, Kevin Lee, äußerte eine weit verbreitete Besorgnis und fragte, ob es eine bessere Möglichkeit gäbe, die E-Mail-Sicherheit zu handhaben, um zu vermeiden, dass man auch nur auf ‘unsubscribe’-Links in verdächtigen Newslettern klickt. Diese Überlegung wurde von Ong geteilt, der erklärte, dass die gegnerische Natur der Krypto-Welt die Menschen dazu zwingt, jede erhaltene E-Mail sorgfältig zu prüfen.

