Coinbase im Aufwind: Gesetz für Stablecoin-Nutzung entfacht Kursfeuer
Am Mittwoch erlebte die Aktie von Coinbase Global einen beeindruckenden Kurssprung von 11 Prozent und führte damit die Gewinnerliste des S&P 500 an. Anstoß für diese erfreuliche Entwicklung bot die Verabschiedung des sogenannten GENIUS Act durch den US-Senat am Vortag.
Mit dem neuen Gesetz werden erstmals klare bundesweite Regelungen für den Umgang mit Stablecoins eingeführt, was erhebliche Auswirkungen auf die Nutzung dieser digitalen Währungen haben könnte. Stablecoins, deren Wert an andere Währungen oder finanzielle Vermögenswerte, wie den US-Dollar, gebunden ist, sollen demnach auch für Banken, Fintech-Unternehmen und den Einzelhandel zugänglich werden.
Dies markiert einen entscheidenden Meilenstein in der Regulierung des digitalen Währungsmarktes durch den Kongress und sorgt für Bewegung an den Börsen. Auch die Aktien von Circle Internet Group, dem Emittenten von USDC-Stablecoin, verzeichneten einen rasanten Anstieg um 20 Prozent.
Das Gesetz wird nun dem Repräsentantenhaus vorgelegt, wo bereits ein eigenes Stabilitätsgesetz mit dem Namen STABLE Act existiert, welches jedoch gewisse Abweichungen zum GENIUS Act aufweist. Zur Erinnerung: Die Coinbase-Aktie hatte zwar in diesem Jahr bis zum Mittwoch nur einen moderaten Zuwachs von etwas über 2 Prozent verzeichnet.
Doch die jüngsten Entwicklungen und die Aussicht auf eine weitere Etablierung von Stablecoins am Markt könnten die Wachstumsdynamik des Unternehmens nachhaltig stärken.

