Clinton-Wendung im Epstein-Skandal: Britischer Ex-Minister unter Druck
Der anhaltende Skandal um Jeffrey Epstein zieht sowohl in den USA als auch Großbritannien weiterhin weite Kreise. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und seine Ehefrau Hillary, die auch ehemalige Außenministerin ist, haben sich nun bereiterklärt, vor dem US-Kongress auszusagen. Dieser Schritt wird von führenden Medien wie CNN und der "New York Times" als Versuch gewertet, ein drohendes Verfahren wegen Missachtung des Kongresses zu vermeiden. Die Aussagen der Clintons könnten einen scharfen politischen Konflikt befeuern, da der Ausschussvorsitzende James Comer von ihnen beschuldigt wird, ein politisch motiviertes Verfahren anzustreben.
Auf britischer Seite sorgt unterdessen der frühere Labour-Politiker Peter Mandelson für Schlagzeilen. Informationen aus den kürzlich veröffentlichten Epstein-Akten legen nahe, dass Mandelson sensible Daten während seiner Zeit als Wirtschaftsminister offenbart haben könnte. Diese Informationen sollen unter anderem die Bekanntgabe eines 500-Milliarden-Euro-Rettungsschirms vorweggenommen haben. Der britische Premierminister Keir Starmer äußerte seine Besorgnis und leitete rechtliche Schritte ein, um Mandelson seine Adelstitel zu entziehen.
Epsteins Verbindungen reichten auch in die britische Königsfamilie, wobei insbesondere Prinz Andrew und seine Ex-Frau Sarah Ferguson im Fokus stehen. Die Kontroversen um Ferguson führten zur Schließung ihrer Stiftung "Sarah's Trust". Während Andrew bereits alle seine königlichen Titel verlor, äußerte sich erstmals sein Bruder, Prinz Edward, und betonte die Wichtigkeit, an die Opfer zu denken.
Die Verstrickungen in den Epstein-Skandal entfalten weiterhin eine Dynamik, die mehrere bedeutende Persönlichkeiten in den USA und Großbritannien in Bedrängnis bringt.

