Chipotle entdeckt Asien: Expansion nach Südkorea und Singapur geplant
Chipotle Mexican Grill, bekannt für seine Bowls und Burritos, bereitet sich darauf vor, im kommenden Jahr erstmals den asiatischen Markt zu betreten. Geplant sind Restaurantöffnungen in Südkorea und Singapur. Diese internationale Expansion erfolgt in Zusammenarbeit mit der südkoreanischen Lebensmittelgesellschaft SPC Group. Chipotle sieht in dem sich wandelnden Essverhalten und der steigenden Nachfrage nach Vielfalt und Bequemlichkeit große Chancen für Wachstum in Asien, wie CEO Scott Boatwright erklärt.
Zuvor hatte das kalifornische Unternehmen im April angekündigt, erstmals Restaurants in Mexiko zu eröffnen, nachdem im vergangenen Jahr ein Vertrag mit der Alshaya Group geschlossen wurde, um in den Nahen Osten, konkret nach Dubai und Kuwait, zu expandieren. Trotz dieser internationalen Ambitionen mussten die jährlichen Wachstumsprognosen im Juli gesenkt werden, da die Besuche in den US-Restaurants aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage zurückgingen. Erschwerend kommen auch die Handelszölle des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump hinzu, die die Kosten für die Lieferkette erhöhen.
Derzeit betreibt Chipotle international Standorte in Kanada, Großbritannien, Frankreich und Deutschland. Weltweit umfasst das Portfolio mehr als 3.800 Restaurants. Für das laufende Jahr ist die Eröffnung von 315 bis 345 weiteren Filialen geplant, um das langfristige Ziel von insgesamt 7.000 Standorten in den USA und Kanada zu erreichen.

