Bundesanleihen stagnieren angesichts getrübter Verbraucherstimmung
Die Kurse deutscher Bundesanleihen zeigten sich zu Beginn der Woche wenig verändert. Der maßgebliche Euro-Bund-Future verzeichnete lediglich einen leichten Rückgang um 0,02 Prozent und notierte somit bei 129,60 Punkten. Parallel dazu blieb die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen stabil bei 2,61 Prozent.
Ein unerwartet starker Rückgang des Konsumklimas, gemessen durch die Nürnberger Institute GfK und NIM, konnte die Anleihenmärkte nicht nachhaltig beeinflussen. Experten sind der Meinung, dass die aktuellen geopolitischen Spannungen, steigende Ängste vor Inflation und Arbeitsplatzverluste die Aussicht auf eine baldige Erholung der Konsumstimmung dämpfen. Dies spiegelte Rolf Bürkl, NIM-Konsumexperte, in seinen Ausführungen wider.
Die Finanzmärkte richten ihr Augenmerk bereits auf die bevorstehenden Zinsentscheidungen zentraler Notenbanken. So wird erwartet, dass die US-amerikanische Federal Reserve ihren Leitzins am Mittwoch um 0,25 Prozentpunkte reduzieren könnte, obwohl der Zugang zu wirtschaftlichen Daten aufgrund des staatlichen Shutdowns eingeschränkt ist. Im Gegensatz dazu wird bei der Europäischen Zentralbank am Donnerstag kein Zinstschritt erwartet.

