Bürokratieabbau als Impulsgeber für Wirtschaftswachstum: Clemens Tönnies plädiert für Agenda 2035
Clemens Tönnies, bekannter Fleischgroßhändler und ehemaliger Aufsichtsratschef von Schalke 04, sieht im Abbau überflüssiger Bürokratie eine immense Chance für die deutsche Wirtschaft. In einer aktuellen Podcast-Folge von "Tönnies & Tönnies" äußerte er sich zur lähmenden Wirkung der gegenwärtigen Bürokratie auf Unternehmen im Land und bezeichnete diese gar als hinderlich für das wirtschaftliche Vorankommen.
Tönnies schlägt eine Reduzierung um 20 Prozent vor, was einem Konjunkturprogramm von rund 100 Milliarden Euro gleichkäme. Dafür sei allerdings ein klarer politischer Wille erforderlich. Der Unternehmer regt an, eine "Agenda 2035" zu entwickeln, die nicht nur die notwendigen Veränderungen festschreibt, sondern diese auch zielgerichtet umsetzt.
Er warnt davor, dass die Zukunftsaussichten ohne solche Maßnahmen trübe seien. Kritisch merkt Tönnies zudem an, dass innerhalb der Politik oft ein generelles Misstrauen gegenüber Unternehmen und deren Führungskräften herrsche. Diese Haltung müsse überdacht werden, um die Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nicht unnötig zu bremsen.

