Britischer Premier kritisiert russische Drohnen-Aktivität scharf
Der ungewöhnliche Vorfall der russischen Drohnen, die den polnischen Luftraum verletzt haben, erregt internationale Aufmerksamkeit. Der britische Premierminister Keir Starmer fand deutliche Worte und bezeichnete das Eindringen als "ungeheuerlich und beispiellos". Mit seiner scharfen Kritik machte Starmer unmissverständlich deutlich, wie ernst die britische Regierung die zunehmenden Spannungen zwischen Russland und dem Westen nimmt.
In seiner Stellungnahme betonte Starmer auch die Solidarität Großbritanniens mit Polen. Er versicherte dem polnischen Premierminister Donald Tusk die volle Unterstützung seines Landes und kündigte an, gemeinsam mit internationalen Partnern den Druck auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu erhöhen. Hierbei gehe es nicht nur um Worte, sondern um konkrete Maßnahmen, um weitere Provokationen zu verhindern.
Auch der britische Verteidigungsminister John Healey meldete sich zu Wort und sprach von einem "neuen Level der Feindseligkeit" seitens Moskau. Vor diesem Hintergrund treffen sich die Verteidigungsminister der E5-Gruppe — bestehend aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Polen — zu wichtigen Gesprächen in London. Ein zentraler Punkt auf der Agenda ist die Unterstützung für Warschau. Wladyslaw Kosiniak-Kamysz, der polnische Verteidigungsminister, musste jedoch bereits frühzeitig nach Polen zurückkehren, während der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius sich bei dem Treffen vertreten lässt.

