Borussia Dortmunds Pokal-Erfolg: Nervenkitzel bis zum Schluss gegen Eintracht Frankfurt
Borussia Dortmund hat sich nach einem aufregenden Pokal-Abend im Prestigeduell der zweiten Runde durch ein spannendes Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt durchgesetzt. Mit einem 4:2 nach der nervenaufreibenden Entscheidung vom Punkt sicherten sich die Dortmunder den Einzug ins Achtelfinale und halten den Traum von einem weiteren Berlin-Trip lebendig. Für die Hessen endet hingegen eine vierjährige Serie von Achtelfinal-Teilnahmen im DFB-Pokal. Nach 120 Minuten hochintensivem und umkämpftem Fußball stand es 1:1 (1:1, 0:1).
In der entscheidenden Phase versagten den Frankfurtern Ritsu Doan und Fares Chaibi die Nerven vom Punkt. Dabei hatte der Abend für die Gastgeber vielversprechend begonnen: Vor heimischem Publikum in einem fast ausverkauften Stadion brachte Ansgar Knauff die Eintracht schon in der siebten Minute in Führung. Doch Julian Brandt gelang es, den BVB mit einem Ausgleichstreffer (48.) und einem insgesamt überzeugenden Auftritt in das Elfmeterschießen zu führen. Damit schenkten die Dortmunder ihrem Trainer Niko Kovac einen gelungenen Abend in seiner alten Wirkungsstätte.
Dortmund musste kurzfristig den Ausfall von Ramy Bensebaini kompensieren, während Trainer Kovac im Angriff auf Maximilian Beier setzte, der jüngst in der Bundesliga gegen den 1. FC Köln zum Matchwinner avancierte. Brandt gehörte zu den insgesamt fünf neu in die Startelf gerückten Spielern des BVB.
Die Anfangsphase verlief intensiv. Dortmund trat selbstbewusst auf und Karim Adeyemi hatte früh eine erste gute Gelegenheit. Eintracht konterte jedoch schnell und traf mit einem schön herausgespielten Tor über Mario Götze und Knauff ins Schwarze. Diese Führung war jedoch nur von kurzer Dauer, da die Aufholjagd der Dortmunder nach der Pause schnell Erfolg zeigte.
Nach der Halbzeitpause präsentierten sich die Gäste aus Dortmund offensiver. Kaum waren drei Minuten gespielt, traf Brandt nach einer Vorlage von Julian Ryerson aus kürzester Distanz. In der Folge kamen beide Teams zu Chancen, wobei die Eintracht kurz vor Schluss Pech hatte, als Doans Schuss nur die Querlatte fand. Der eingewechselte Can Uzun sah seinen Versuch ebenfalls von BVB-Torhüter Gregor Kobel pariert.
Als das Tor von Jonathan Burkardt wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt wurde, blieb nichts anderes, als die Entscheidung im Elfmeterschießen herbeizuführen. Ein Schritt, der letztlich zugunsten der Dortmunder zum verdienten Erfolg führte.

