Börsenturbulenzen in den USA: Anleger sehen Rot
Die volatile Entwicklung an den US-Börsen setzte sich fort, als die Anleger am Dienstag sichere Häfen bevorzugten. Der Dow Jones Industrial, einer der wichtigsten Börsenindizes, verzeichnete einen Rückgang um ein Prozent auf 41.606 Punkte. Hintergrund der Unsicherheit ist die bevorstehende Ankündigung von US-Präsident Donald Trump über ein umfangreiches Paket von Importzöllen, das weitere Auswirkungen auf den globalen Handel haben könnte.
Axel Botte, Chefstratege bei Ostrum Asset Management, warnte, dass die derzeitige Mischung aus Zollpolitik und Wachstumssorgen zu den aktuellen Schwankungen an den Märkten beitrage. Er sieht eine Eskalation des Handelskonflikts als unvermeidlich an. Befürchtungen über eine mögliche Schrumpfung der US-Wirtschaft im ersten Quartal verstärken diese Unsicherheiten zusätzlich.
Auch der S&P 500 und der technologieorientierte Nasdaq 100 konnten sich dem Abwärtstrend nicht entziehen. Der S&P 500 fiel um 0,7 Prozent auf 5.574 Punkte, während der Nasdaq 100 einen Rückgang von 0,5 Prozent auf 19.183 Zähler verbuchte. Im Dow Jones gehörten die Aktien von Johnson & Johnson zu den größten Verlierern mit einem Einbruch von über 5 Prozent, nachdem ein US-Richter erneut eine Strategie des Unternehmens in einem Fall um Krebsklagen blockierte.
Dennoch gab es auch Lichtblicke: Die Aktien von PVH stiegen um beeindruckende 20 Prozent, nachdem das Modeunternehmen positive Geschäftszahlen und einen optimistischen Ausblick präsentierte. Demgegenüber standen die Fluggesellschaften wie American Airlines, Delta Air Lines und Southwest Airlines im Verkaufsdruck, nachdem die Investmentbank Jefferies ihre Kaufempfehlungen zurückgezogen hatte.

