BMW-Aktie: Kursrutsch nach Analystenabwägung und China-Sorgen
Die Aktien des Automobilkonzerns BMW mussten am Dienstag infolge eines negativen Analystenkommentars Verluste hinnehmen. Im Kontext eines ohnehin schwächeren Marktumfelds im Automobilsektor sank der Kurs der Aktie um bis zu zwei Prozent und erreichte zwischenzeitlich den Wert von 88,66 Euro. Dies markierte den tiefsten Punkt seit Anfang Dezember und führte dazu, dass die Aktie zeitweise unter die technisch bedeutende 50-Tage-Linie fiel. Bis zum Handelsschluss erholte sich das Papier jedoch leicht und notierte zuletzt bei 89,74 Euro, was den Rückgang auf 0,8 Prozent reduzierte.
Analyst Patrick Hummel von der UBS, bisher ein Befürworter des Wertpapiers, änderte seine Kaufempfehlung für BMW auf 'Hold'. Er begründete die Abstufung mit der derzeit relativ hohen Bewertung der Aktien im Vergleich zur eigenen Historie. Hummel skizzierte zudem Gewinnrisiken, die durch die andauernde wirtschaftliche Schwäche Chinas bedingt seien. Die jüngsten Wirtschaftsdaten aus dem chinesischen Markt wiesen insgesamt eine Verschlechterung auf und verstärkten so die Bedenken hinsichtlich der zukünftigen Profitabilität.

