Bitcoin-Kurzzeithalter wieder mit Verlustverkäufen

Bitcoin steht unter Druck, nachdem es mehrere Tage lang Schwierigkeiten hatte, sich über der Marke von $120.000 zu halten. Jetzt ist das Niveau von $115.000 zum Schlachtfeld geworden. Das aktuelle Kursgeschehen zeigt eine erhöhte Volatilität, da sich das Momentum in Richtung der Bären verschiebt. Dies wirft die Frage auf, ob BTC seine Konsolidierungsphase halten kann oder das Risiko besteht, nach unten auszubrechen.
Trotz neuer Allzeithochs früher in diesem Monat hat die Unfähigkeit von Bitcoin, sich über den Widerstandszonen zu halten, Spekulationen über eine mögliche tiefere Korrektur genährt. Händler beobachten genau, ob diese Konsolidierungsphase eine gesunde Anpassung oder der Beginn eines schärferen Rückgangs ist.
Laut dem CryptoQuant-Analysten Kerem verkaufen Bitcoin-Kurzzeithalter (STHs) erstmals seit Januar wieder mit Verlust. Dies markiert eine kritische Änderung in den Marktdynamiken, da Anfang des Jahres die Verlustrealisierung durch STHs mit der tiefsten Korrektur des Zyklus zusammenfiel. Solche Verlustverkäufe können oft einen schwächeren Momentum signalisieren, aber die Geschichte zeigt auch, dass sie als gesunde Anpassung wirken können, die schwächere Hände aus dem Markt drängt, bevor ein stärkerer Aufschwung folgt.
Kurzzeithalter verkaufen wieder mit Verlust
Gemäß dem CryptoQuant-Analysten Kerem zeigen Bitcoin-Kurzzeithalter (STHs) erneut Schwäche im Markt. Das letzte Mal, dass diese Gruppe in eine verlustreiche Phase geriet, war im Januar 2025 während einer Phase, die die tiefste Korrektur des aktuellen Zyklus markierte. Nach diesem Rückgang erholte sich der Markt stark, und STHs verkauften ihre Coins konsequent mit Gewinn, als BTC in den sechsstelligen Bereich kletterte.
Jetzt sind die STH-SOPR-Multiples zum ersten Mal seit dieser Januar-Anpassung unter 1 gesunken. Dies bestätigt, dass kurzfristige Investoren Verluste realisieren. Diese Verschiebung ist bemerkenswert, da sie oft einen wichtigen Wendepunkt in Bitcoin-Zyklen darstellt.
Historisch gesehen haben solche Bewegungen zwei Hauptimplikationen. Auf der bärischen Seite gehen verlängerte Phasen der Verlustrealisierung häufig tieferen Korrekturen voraus, wenn spekulative Halter unter Druck Positionen aufgeben. Auf der bullischen Seite können kurze Ausflüge unter 1 als gesunde Anpassung wirken, die schwächere Hände aus dem Markt drängt und den Weg für nachhaltigere Aufwärtstrends ebnet.
Da Bitcoin unter starkem Widerstand konsolidiert, nachdem es neue Allzeithochs erreicht hat, wird diese Entwicklung zu einem wichtigen Barometer für die Marktentwicklung. Wenn der Markt diese Welle der Verlustrealisierung schnell absorbiert, könnte BTC frühere Anpassungen widerspiegeln, die mächtige Erholungen einleiteten. Sollte die Verlustrealisierung jedoch tiefer und anhaltender werden, könnte dies einen Wechsel des Momentums bestätigen – was auf einen möglichen Zusammenbruch der bullischen Struktur hinweist und das Risiko einer weiteren Korrektur erhöht.
Testen des kritischen Nachfrageniveaus
Bitcoin wird weiterhin mit erhöhter Volatilität gehandelt und konsolidiert sich knapp über $115.000, nachdem es nicht gelungen ist, Dynamik in der Nähe der $124.000 zu halten. Das Diagramm zeigt, dass BTC derzeit in der Nähe seiner 50-Tage-Durchschnittslinie (um $115.900) liegt, die nun zu einer entscheidenden kurzfristigen Unterstützungszone geworden ist. Ein eindeutiger Durchbruch unter dieses Niveau könnte die Tür zu einem tieferen Rückzug in Richtung des 100-Tage-MA bei $110.957 oder sogar des 200-Tage-MA in der Nähe von $100.410 öffnen, falls der Verkaufsdruck zunimmt.
Auf der Oberseite bleibt das im Diagramm markierte Niveau von $123.217 ein wichtiger Widerstandspunkt. Diese Zone hat immer wieder die Aufwärtsdynamik von Bitcoin gebremst und wird wahrscheinlich weiterhin als große Hürde fungieren, bevor BTC einen neuen Versuch unternehmen kann, neue Allzeithochs zu erreichen.
Momentum-Indikatoren zeigen eine Abschwächung der bullischen Stärke an, da BTC das obere Widerstandsband nicht zurückgewonnen hat, was auf eine mögliche Verschiebung hin zu Konsolidierung oder Korrektur hinweist. Dennoch zeigt die breitere Struktur weiterhin höhere Tiefststände und starke mittelfristige Unterstützung, was den langfristigen Aufwärts-Trend intakt hält.

