Bitcoin-Kurs unter Druck: Eine Achterbahnfahrt des Kryptopioniers
Der Bitcoin fiel am Freitagmorgen weiter, als sein Kurs auf der Plattform Bitstamp auf rund 81.000 Dollar sank. Diese digitale Leitwährung erholte sich zwar leicht, notierte jedoch um 9 Uhr bei etwa 82.500 Dollar – immer noch etwa zwei Prozent unter dem Niveau von Donnerstagabend. Damit hat der Bitcoin im bisherigen Wochenverlauf fast 7.000 Dollar oder rund acht Prozent eingebüßt.
Diese Entwicklung erinnert an den November, als Bitcoin nach einem Rekordhoch von über 126.000 Dollar im Oktober auf 80.000 Dollar zurückfiel und sich danach rasch erholte, um im Januar fast die 100.000-Dollar-Marke zu erreichen. Doch diese Erholung entpuppte sich als vorübergehend, und seitdem sinkt der Kurs stetig. Seit Ende 2025 gab es einen Rückgang um nahezu sechs Prozent, nachdem die Währung im letzten Jahr um etwas mehr als sechs Prozent gefallen war. Dies ist erst das vierte Verlustjahr in der relativ kurzen Geschichte von Bitcoin seit 2009. Trotz dieser Schwankungen ist der langfristige Anstieg beeindruckend: In den letzten zehn Jahren stieg der Kurs um fast 22.000 Prozent.
Mit der Bitcoin-Revolution kamen viele weitere Digitalwährungen, die den Markt erobert haben. Trotz der Fülle von Alternativen bleibt Bitcoin mit einer Marktkapitalisierung von etwa 1,65 Billionen Dollar die dominierende Kraft im Krypto-Sektor. Ethereum folgt mit 330 Milliarden Dollar und Tether mit 185 Milliarden Dollar. Insgesamt beläuft sich die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen laut CoinMarketCap auf rund 2,8 Billionen Dollar.

