Bitcoin-Kurs erholt sich auf $90.000 nach Trumps Verzicht auf Gewaltanwendung in Grönland

Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, Schweiz, hielt US-Präsident Donald Trump eine mit Spannung erwartete Rede, in der er auf verschiedene aktuelle Themen einging, darunter die Situation in Grönland und Neuigkeiten aus der Kryptowelt.
Der Bitcoin-Kurs erlebte während und nach der Veranstaltung einen Aufschwung und überschritt die Marke von $90.000, nachdem er zuvor einen Rückgang verzeichnet hatte.
BREAKING: US markets surge as President Trump rules out military action in Greenland.
We are now on step #7 of our tariff playbook with timing EXACTLY as outlined. https://t.co/O0OxJZlXyT pic.twitter.com/56Ayjb32uB
— The Kobeissi Letter (@KobeissiLetter) January 21, 2026
Ein Analyst des Kobeissi Letters erklärte, dass Trumps Drohungen mit Zöllen normalerweise einem 12-Schritte-Prozess folgen. Derzeit befinde sich die Situation zwischen den USA und der EU auf Schritt sieben, was bedeutet, dass Käufer in den Markt eintreten und eine Erholungsrallye auslösen, die jedoch oft wieder abflaut und zu einem weiteren Rückgang führt.
Dies könnte die jüngsten Kursgewinne von Bitcoin erklären, bei denen die Kryptowährung die Marke von $90.000 überschritt, nachdem sie zuvor unter $88.000 gefallen war. Analysten betonen, dass erfahrene Investoren typischerweise zwischen dem siebten und achten Schritt beginnen, zu kaufen.
In seiner Rede bekräftigte Trump auch seine Ansicht, dass die USA die niedrigsten Zinssätze haben sollten, und forderte den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, auf, die Zinsen in der kommenden Woche zu senken.
Bezüglich der Regulierung von Kryptowährungen sagte der Präsident, dass die USA die digitale Vermögenskapital der Welt bleiben müssen. Er äußerte die Hoffnung, dass das umstrittene Gesetzgebungsverfahren bald abgeschlossen wird.
Trotz seiner Zusicherung, dass die USA keine Gewalt anwenden werden, um Grönland zu übernehmen, zeigt sich die EU diesmal entschlossen. Neue Berichte deuten darauf hin, dass die EU die Verhandlungen über ein Handelsabkommen mit den USA nach Trumps jüngsten Äußerungen eingefroren hat.

