BHP Group auf Wachstumskurs dank Kupferschub

Der australische Bergbaukonzern BHP Group berichtet über ein starkes Halbjahr 2025/26, das durch die steigenden Kupferpreise maßgeblich beflügelt wurde. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn sprang im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf beeindruckende 6,2 Milliarden US-Dollar (ca. 5,2 Milliarden Euro). Laut Konzernchef Mike Henry ist dieser Aufschwung auf den ausgedehnten Ausbau des Kupfersegments zurückzuführen, einem Metall, das für den Fortschritt der Elektrifizierung unverzichtbar ist.
Das Unternehmen meldete, dass sein Kupfergeschäft mehr als die Hälfte zum operativen Gewinn von fast 15,5 Milliarden Dollar beitrug. Dies hebt die strategische Bedeutung der vier Wachstumsprojekte in Chile, Argentinien, Arizona und Südaustralien hervor. BHP strebt an, von den prognostizierten, langfristig höheren Kupferpreisen zu profitieren und seine Position in diesem dynamischen Markt weiter zu stärken. Die Kupfersparte verzeichnete einen bemerkenswerten Anstieg des bereinigten Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 59 Prozent auf 8 Milliarden Dollar.
Auch das Eisenerzgeschäft, welches beinahe die Hälfte des gesamten Konzernumsatzes ausmacht, konnte ein Wachstum von vier Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar verzeichnen. Gleichzeitig steht BHP in zähen Verhandlungen mit dem staatlichen Eisenerzkäufer in China. Die anhaltende Krise im chinesischen Immobiliensektor hat eine Welle von überschüssigem Stahl entstehen lassen, was die Preise langfristig belastet.

