PUBG: BATTLEGROUNDS feiert 9 Jahre und zeigt mit der 2026 Roadmap, warum noch lange nicht Schluss ist
Neun Jahre nach dem Launch, über 1,3 Millionen gleichzeitige Spieler und kein Anzeichen einer Abschwächung – PUBG: BATTLEGROUNDS beweist eindrucksvoll, dass der Battle-Royale-Pionier nichts von seiner Anziehungskraft eingebüßt hat. KRAFTON hat nun die Entwicklungsroadmap für das laufende Jahr vorgestellt, und die ist alles andere als eine müde Auflistung von Feinjustierungen. Was das Studio plant, lässt erahnen, dass PUBG 2026 in eine seiner ambitioniertesten Phasen eintreten könnte.
Karten, Zerstörung und neue taktische Tiefe
Den Auftakt macht eine grundlegende Überarbeitung des Erlebnisses auf bestehenden Karten. Auf Erangel wird zerstörbares Gelände eingeführt – Spieler können künftig selbst in offenen Bereichen Deckung schaffen und die Umgebung aktiv formen. Das ist kein kosmetisches Beiwerk, sondern ein Eingriff ins taktische Fundament des Spiels. Miramar bekommt geheime Räume, die neue Erkundungs- und Belohnungsebenen eröffnen, während Rondo durch optimiertes Looting und verbesserte Routenplanung an Komfort gewinnt.
Dazu kommt ein physikalisch simulierter Rauch, der sich je nach Wind und Explosionen in der Umgebung verhält – ein System, das den Kampf um eine weitere Schicht strategischer Komplexität bereichert. Ergänzt wird das Ganze durch erweiterbare Anforderungsmöglichkeiten an Blue-Chip-Türmen und Verbesserungen am Ausrüstungssystem. Wer PUBG bislang als statisches Erlebnis wahrgenommen hat, dürfte umdenken müssen.
Waffen, Ranglisten und neue Spielformate
Das Gunplay – also das gesamte Schussgefühl und Waffensystem – wird durch ein saisonales Meta-Rotationssystem aufgefrischt: Dominante Waffenklassen wechseln regelmäßig, damit keine einzelne Klasse dauerhaft den Kampf bestimmt. Größere Balancing-Updates erscheinen alle vier Monate, begleitet von kleineren Anpassungen alle zwei Monate. Wenig genutzte Waffen könnten zugunsten eines ausgewogenen Ökosystems aus dem Spiel genommen werden.
Im Ranglistenmodus soll ein überarbeitetes Punktesystem die tatsächliche Spielleistung besser abbilden. Das Contender-System wird erweitert, Event-Pässe stärker mit Spielmodi und E-Sport verzahnt. Dazu kommen neue, lockere Wettkampfformate für Spieler, die den Druck regulärer Matches gelegentlich gegen ein entspannteres Erlebnis tauschen möchten.
Neue Modi, UGC-Ausbau und Infrastruktur
Besonders spannend ist der Ausblick auf neue Spielmodi. Im April stellt KRAFTON Xeno Point vor – einen kooperativen Roguelite-Looter-Shooter, der Fortschrittssysteme mit strategischem Gameplay verbindet und damit eine völlig neue Spielerfahrung innerhalb von PUBG ermöglicht. Hinzu kommt PAYDAY, ein kooperativer Raubüberfall-Modus, der in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Studio Starbreeze entstand und Stealth, Planung sowie Teamarbeit in den Vordergrund stellt.
Der Bereich der nutzergenerierten Inhalte wird mit verbesserten Erstellungswerkzeugen und einem eigenen UGC-Hub ausgebaut, der Community-Inhalte leichter auffindbar macht. Auf der Infrastrukturseite investiert KRAFTON in stabilere Server, schärfere Anti-Cheat-Systeme und plattformspezifische Durchsetzungsstrategien. Die Bekämpfung von sogenanntem DMA-basiertem Cheating – einer besonders schwer zu greifenden Betrugsform – bleibt dabei ausdrücklich eine Priorität.


