BASF vor der Herausforderung: Sparmaßnahmen und wirtschaftliche Unsicherheiten
Die weltweit führende BASF steht abermals im Rampenlicht, da der Chemieriese seine Zahlen für das dritte Quartal präsentiert hat. Das Unternehmen aus Ludwigshafen muss sich in einem von Konjunkturflauten durchzogenen Wirtschaftsumfeld behaupten, das die gesamte Chemiebranche belastet.
Um diesen Herausforderungen zu begegnen, setzt BASF auf umfangreiche Sparprogramme, verringerte Investitionen und eine grundlegende Umstrukturierung des Konzerns. Zur Mitte des Jahres 2023 sah sich BASF gezwungen, seine Gewinnerwartungen für 2025 nach unten zu korrigieren.
Für das laufende Jahr wird ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zwischen 7,3 Milliarden und 7,7 Milliarden Euro erwartet. Eine konkrete Prognose zu Umsatz und Nettogewinn bleibt jedoch bisher aus.
Am Mittwoch informieren Vorstandsvorsitzender Markus Kamieth und Finanzchef Dirk Elvermann, wie sich die strategischen Einsparungen und die globale wirtschaftliche Lage auf das Unternehmen ausgewirkt haben. Im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres, als ein Umsatz von 15,7 Milliarden Euro und ein um Sonderposten bereinigter operativer Gewinn von 1,6 Milliarden Euro erzielt wurden, steht derzeit ein Gewinn von 287 Millionen Euro zu Buche. Bislang bleibt es spannend, wie sich BASF im aktuellen Finanzjahr schlagen wird.

