BASF fokussiert sich neu: Ende der Hydrosulfit-Produktion in Ludwigshafen
Der Chemieriese BASF setzt einen weiteren Schritt auf seinem Weg der strategischen Neuausrichtung und beendet die Produktion von Hydrosulfiten am Standort Ludwigshafen. Diese Chemikalien sind essenziell für Prozesse in der Textilindustrie sowie in der Zellstoff- und Papierverarbeitung. Die Entscheidung resultiert aus einer umfassenden Analyse der Produktionsstrukturen vor Ort und markiert BASFs Streben nach Fokussierung auf ertragreichere Geschäftsfelder. BASF hat im Zuge dieser Umstrukturierung angekündigt, für die betroffenen 65 Mitarbeiter innerhalb des Konzerns neue Positionen anzubieten.
Ein klares Zeichen des Unternehmens, seine soziale Verantwortung ernst zu nehmen und möglichen sozialen Spannungen entgegenzutreten. Der Leiter des BASF-Geschäftsbereichs Monomers, Ramkumar Dhruva, betonte, dass Rentabilität und nachhaltige Wertschöpfung die Leitlinien der neuen Unternehmensstrategie bilden, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Umstrukturierung erfolgt in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld, in dem die Chemiebranche unter schwacher Nachfrage und fallenden Preisen leidet. BASF hat daher umfassende Sparprogramme initiiert, die insbesondere den Hauptsitz in Ludwigshafen wettbewerbsfähiger machen sollen.

