Bankensektor im Höhenflug: BBVA und Société Générale als Spitzenreiter
Am Donnerstag konnte der Bankensektor spürbar von den Kursgewinnen einiger namhafter Bankaktien profitieren. Besonders im Fokus stand dabei die spanische Bank BBVA, die beeindruckende 8,7 Prozent zulegte. Ebenso zog die französische Société Générale mit einem Plus von 6,7 Prozent Aufmerksamkeit auf sich. Beide Institute setzten damit ihren bemerkenswerten Aufwärtstrend fort und erreichten neue Höchststände.
Der Branchenindex Stoxx 600 Banks verzeichnete in der Folge einen Anstieg von etwas über einem Prozent auf 296,77 Punkte, was den höchsten Stand seit 2008 markiert. Seit Beginn des Jahres stieg der Index um nahezu 40 Prozent, während er seit dem Sommer 2020 sogar einen Sprung von fast 175 Prozent machte.
Im Falle von BBVA hoben die Analysten von Jefferies vor allem die exzellenten Zahlen des zweiten Quartals hervor, betonten jedoch gleichermaßen die mittelfristigen Prognosen, die die Markterwartungen deutlich übertrafen. Bei Société Générale wiesen die Analysten von RBC auf eine effektive Kostenkontrolle hin, die maßgeblich zu den positiveren Zahlen des zweiten Quartals beigetragen habe.
Weniger überschwänglich fielen hingegen die Marktreaktionen auf die Ergebnisse der niederländischen ING aus, deren Aktien kaum Veränderungen zeigten, sich jedoch in der Nähe ihrer Höchststände bewegten. Trotz der moderaten Marktreaktion bewerteten die Analysten von RBC die Quartalszahlen als besser als erwartet und hoben hervor, dass der Ausblick leicht über den Prognosen liege.

