Banken unter Druck: Analystenurteil schickt Deutsche Bank und Commerzbank auf Talfahrt
Die Aktien der beiden DAX-gelisteten Finanzinstitute könnten schon bald zur Herausforderung für Investoren werden. Nachdem Analysten von Goldman Sachs eine skeptische Einschätzung veröffentlicht haben, gerieten sowohl die Deutsche Bank als auch die Commerzbank in den frühen Handelsstunden unter Druck. Über die Handelsplattform Tradegate sanken die Aktien der Deutschen Bank um 1,8 Prozent auf 30,83 Euro, während die Commerzbank um 2,7 Prozent auf 33,43 Euro absackte.
Die Börsenexperten von Goldman Sachs haben die Aktien der Deutschen Bank von 'Buy' auf 'Neutral' herabgestuft. Noch schärfer traf es die Commerzbank, deren Empfehlung von 'Neutral' auf 'Sell' gesenkt wurde. Analyst Chris Hallam führte an, dass beide Werte nicht nur dem allgemeinen Marktumfeld, sondern auch dem Bankensektor zu weit vorausgeeilt seien. Dennoch bleibt seine optimistische Haltung gegenüber dem europäischen Banksektor bestehen.
Trotz des Rücksetzers haben die Papiere der Commerzbank im laufenden Jahr bereits eine Wertsteigerung von fast 120 Prozent erfahren. Spekulationen über eine potentielle Übernahme durch die italienische Unicredit sorgten ebenso für Aufwind wie die Hoffnungen auf eine konjunkturelle Erholung mit der neuen Bundesregierung. Auch die Deutsche Bank konnte bisher profitieren und legte 2025 fast 90 Prozent zu.

