Aurubis trotzt Herausforderungen: Solide Prognose trotz Gewinnrückgang
Der Hamburger Kupferkonzern Aurubis hat im zweiten Geschäftsquartal mit sinkenden Konzentrat-Schmelzlöhnen für Kupfer und Anlaufkosten für seinen neuen Standort in den USA zu kämpfen. Diese Herausforderungen führten zu einem deutlichen Rückgang des operativen Gewinns vor Steuern. Trotzdem bleiben die Geschäfte mit dem Nebenprodukt Schwefelsäure stabil und konnten teilweise gegensteuern.
Der Umsatz des Unternehmens stieg in diesem Zeitraum um 14 Prozent auf 4,97 Milliarden Euro. Dennoch musste Aurubis einen Rückgang des operativen Gewinns vor Steuern um ein Viertel auf 99 Millionen Euro verzeichnen. Für das erste Geschäftshalbjahr ergibt sich damit ein operativer Gewinn von 229 Millionen Euro vor Steuern, ein Ergebnis, das leicht über den Erwartungen der Analysten liegt.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2024/25 bleibt Aurubis optimistisch und erwartet ein operatives Vorsteuerergebnis in der Mitte der prognostizierten Spanne von 300 bis 400 Millionen Euro. Diese positivere Aussicht zeigt die Widerstandskraft des MDax-notierten Unternehmens, das sich trotz herausfordernder Rahmenbedingungen stabil aufstellt.

