Aufwärtstrend in der europäischen Chemiebranche belebt Evonik und Symrise
Goldman Sachs trägt mit einer optimistischeren Einschätzung der europäischen Chemiebranche zu einer positiven Kursentwicklung bei Evonik und Symrise bei. Die Analystin Georgina Fraser hebt ihre Bewertungen an und verlässt damit die defensive Haltung, indem sie auf erste Anzeichen wirtschaftlicher Belebung verweist. Obwohl die allgemeine Stimmung in der Branche noch verhalten ist, lassen Anzeichen für eine Besserung hoffen.
Bei sieben Unternehmen wurden die Einschätzungen seitens Fraser revidiert, überwiegend nach oben. Für Evonik wandelte sie ihre vorherige Verkaufsempfehlung in ein Kaufvotum um. Dies bescherte den Evonik-Aktien einen vorbörslichen Anstieg auf der Plattform Tradegate auf bis zu 15,69 Euro. Ein Meilenstein, der es den Papieren ermöglicht, im Xetra-Handel wieder ihre exponentielle 200-Tage-Linie zu durchbrechen. Noch im Januar musste Evonik einen Tiefstand von 12,49 Euro hinnehmen.
Auch Symrise profitiert von einem positiven Expertenvotum und nutzt die Empfehlung für einen signifikanten Kursanstieg auf 74 Euro, was eine konsolidierende Bodenbildung signalisiert, nachdem die Aktie im Dezember noch bei rund 65 Euro notierte. Im Gegensatz dazu gerät der Schweizer Wettbewerber Givaudan, spezialisiert auf Aromen und Duftstoffe, durch Frasers Verkaufsempfehlung unter Druck.

