AstraZeneca kooperiert mit CSPC: Milliarden-Deal zur Forschung in China
AstraZeneca setzt ein deutliches Zeichen für den chinesischen Markt: Der anglo-schwedische Pharmakonzern hat eine umfangreiche Forschungsvereinbarung mit der chinesischen CSPC Pharmaceutical Group bekannt gegeben. Diese Kooperation, die einen Wert von über 5 Milliarden US-Dollar hat, verdeutlicht AstraZenecas Entschlossenheit, seine geschäftlichen Aktivitäten in China neu zu beleben.
In der Vergangenheit hatte das Unternehmen mit einigen Hindernissen in diesem bedeutenden Markt zu kämpfen, einschließlich der Verhaftung seines chinesischen Präsidenten im vergangenen Jahr und möglicher finanzieller Strafen wegen Importangelegenheiten.
Ziel der Zusammenarbeit ist die Entdeckung und Entwicklung von präklinischen Kandidaten zur Behandlung chronischer Krankheiten. Während CSPC sich auf forschungsgestützte KI-Methoden im chinesischen Shijiazhuang City konzentriert, übernimmt AstraZeneca die Rolle, finanzielle Anreize zu setzen: Eine Vorabzahlung in Höhe von 110 Millionen US-Dollar wurde vereinbart, und potenziell können bis zu 1,62 Milliarden Dollar in Entwicklungsmeilensteinen sowie 3,6 Milliarden Dollar in umsatzbezogenen Zielvereinbarungen erreicht werden.
Bereits im März hatte AstraZeneca Pläne enthüllt, 2,5 Milliarden US-Dollar in ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Peking zu investieren. Diese Maßnahmen sind Teil der umfassenderen Strategie, das Vertrauen in China, dem zweitgrößten Markt des Unternehmens, wiederherzustellen.

