Asien-Pazifik-Börsen profitieren von US-Daten: Ein frischer Wind im Handelsstreit
Die Aktienmärkte in der Asien-Pazifik-Region präsentieren sich zur Wochenmitte in einem positiven Licht, inspiriert durch den jüngsten Aufwärtstrend an den US-Börsen. Ein entscheidender Faktor für diesen Optimismus sind die jüngst veröffentlichten Daten zu offenen Stellen in den USA, welche trotz des anhaltenden Drucks aus den internationalen Handelsstreitigkeiten des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump überraschen robust ausfielen. Die Unsicherheiten rund um die Handelskonflikte scheinen an Schrecken zu verlieren, was die Stimmung unter den Anlegern merklich hebt.
Ein Marktanalyst veranschaulichte die Lage bildhaft: Die neuen US-Daten seien wie ein frischer Sauerstoffstoß in einem durch Zollthemen erstickten Raum. Mit anderen Worten, die unerwartet hohe Zahl offener Stellen sehe dabei nicht nur beeindruckend aus, sondern wirke wie ein vitaler Impuls für einen vom Zollgeschehen ermüdeten Markt. Unternehmen, so wird berichtet, sind weiterhin aktiv in der Personalbeschaffung, was auf eine gesunde Wirtschaftslage hinweist.
In Japan schloss der Nikkei 225 Index positiv mit einem Anstieg um 0,8 Prozent, was einen Endstand von 37.747,45 Punkten bedeutete. Auch Chinas Festlandbörsen konnten mit einem Plus von 0,4 Prozent im CSI-300-Index auf nunmehr 3.868,04 Punkte glänzen. Der Hang Seng Index in Hongkong legte um 0,5 Prozent zu und beendete seinen Handelstag bei 23.619,72 Punkten, während in Australien der S&P/ASX 200 Index einen Zuwachs von 0,9 Prozent verzeichnete und bei 8.541,80 Punkten schloss.

