Asien-Börsen im Aufschwung – Positive Impulse aus China beflügeln Märkte
Die asiatischen Börsen, die am Freitag ihre Türen öffneten, konnten einen deutlichen Kurszuwachs verzeichnen und knüpfen damit nahtlos an das erfolgreiche Börsenjahr 2025 an. Während wichtige Handelsplätze wie Tokio und die Märkte auf dem chinesischen Festland noch geschlossen blieben, sorgten positive Signale aus China für eine optimistische Stimmung bei den Investoren. Besonders erfreuliche Neuigkeiten brachte der überraschend positive Verlauf des Einkaufsmanagerindex (PMI) für das produzierende Gewerbe in China, der auf 50,1 Punkte kletterte. Somit liegt er erstmals nach acht Monaten wieder über der entscheidenden Schwelle von 50 Punkten, was auf eine Ausweitung der Geschäftstätigkeit hindeutet.
Diese Entwicklung wurde insbesondere an der Börse in Hongkong mit starken Kursgewinnen honoriert. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte um beachtliche 2,52 Prozent zu und schloss bei 26.280,49 Punkten. Besonders stark nachgefragt waren die Aktien des chinesischen Elektroauto-Pioniers BYD, der mit einem Verkaufsziel von 4,6 Millionen Fahrzeugen Tesla als weltweit führenden E-Auto-Produzenten ablösen könnte. Auch Baidu erfuhr durch Pläne für einen Börsengang seiner Halbleitersparte einen deutlichen Schub, während der Börsenstart von Shanghai Biren Technology eine Kursverdopplung einbrachte.
In Südkorea zeigte sich die Börse ebenfalls robust im Plus, unterstützt durch die beeindruckende Performance von Samsung. Der Tech-Gigant konnte mit einer Wertsteigerung von fast sieben Prozent auf ein Rekordhoch klettern. Die verstärkte Nachfrage nach leistungsfähigen KI-Chips begünstigte diese Entwicklung signifikant, da Samsung in jüngster Zeit bei der Künstlichen Intelligenz aufholte. Der Kurs des Unternehmens übertraf damit namhafte Mitbewerber wie Nvidia und Apple erheblich.
Gleichzeitig konnte auch der technologiegetriebene Aktienmarkt in Taiwan solide Zugewinne vermelden, während der Aufschwung in Australien gedämpfter ausfiel. Der S&P/ASX 200 stieg moderat um 0,15 Prozent, gebremst durch steigende Renditen bei zehnjährigen Staatsanleihen.

