Asiatische Börsen zeigen sich vor US-Daten abwartend
An den bedeutenden asiatischen Handelsplätzen war am Dienstag eine zurückhaltende Stimmung zu beobachten. Grund hierfür waren die bevorstehenden Wirtschaftsdaten aus den USA sowie der Beginn der unternehmensinternen Berichtssaison. Der Markt bewegte sich demnach nur in engen Bahnen.
Analysten der Landesbank Baden-Württemberg betonen die Bedeutung der kommenden US-Verbraucherpreisdaten. Diese könnten entscheidend für die Prognosen zur Zinspolitik der US-Notenbank Fed sein, insbesondere was eine mögliche Senkung des Leitzinses betrifft.
Aus China kamen unterdessen robuste Konjunkturdaten. Das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal lag bei respektablen 5,2 Prozent, unerwartet über den Prognosen der Experten. Somit bewegt sich die Wirtschaft mit einem Halbjahreswachstum von 5,3 Prozent weiterhin im Rahmen der Regierungsziele von etwa fünf Prozent, obwohl der Handelskonflikt mit den USA fortbesteht.
Der Hang-Seng-Index in Hongkong profitierte von positiven Nachrichten über Nvidia und stieg um 1,19 Prozent. Der amerikanische Technologie-Gigant kann seine spezialisierten KI-Chips nun wieder nach China liefern. An den Festlandbörsen Chinas hielt sich der CSI-300-Index stabil.
Moderate Zuwächse verzeichneten auch die Märkte in Japan und Australien, die sich an den US-amerikanischen Marktentwicklungen orientierten. Der Nikkei 225 legte um 0,55 Prozent zu, während der S&P/ASX 200 in Australien um 0,7 Prozent anstieg.

