Asiatische Aktienmärkte uneinheitlich – Chinas Wirtschaft überrascht positiv
Die dritte Januarwoche endete für die asiatischen Aktienmärkte mit gemischten Ergebnissen. Während die Gesamtveränderungen gering blieben, erzielten die Märkte in der Asien-Pazifik-Region auf Wochensicht dennoch ein leichtes Plus. Besonders positiv fiel die Performance der chinesischen Börsen auf, die durch ein solides Wirtschaftswachstum gestützt wurden.
Chinas Wirtschaftsexpansion von fünf Prozent im vergangenen Jahr, wie von der Regierung angestrebt, sorgte für Zuversicht bei Investoren. Im letzten Jahresquartal legte das Bruttoinlandsprodukt um 5,4 Prozent zu. Analysten der Deutschen Bank bewerteten diese Zahlen als erfreuliches Zeichen, doch hielten sich die Feierlichkeiten an den Märkten in Grenzen. Mit der kommenden Amtseinführung von Donald Trump in den USA und dessen möglichen Handelskonflikten gegenüber China bleibt Vorsicht geboten.
In China stieg der CSI 300, der die wichtigsten Festlandwerte umfasst, um 0,31 Prozent auf 3.812,34 Punkte, während der Hang Seng in Hongkong einen Zuwachs von 0,29 Prozent auf 19.578,71 Punkte verzeichnete.
Anders verhielt es sich an den übrigen asiatischen Börsen. Gewinnmitnahmen prägten das Geschehen vor dem Wochenende: Der Nikkei 225 in Japan fiel um 0,31 Prozent auf 38.451,46 Punkte, und der australische S&P/ASX 200 sank um 0,2 Prozent auf 8.310,38 Punkte. Auch Südkorea sah sich Schwächen ausgesetzt, jedoch zeigte der Kospi positive Ansätze. Die Deutsche Bank sieht hier trotz der jüngsten Rückschläge eine Bodenbildung und günstige Einstiegschancen für Anleger.

