Argentinische Sojabohnen erobern den chinesischen Markt: Günstige Konditionen beleben Handel
Chinesische Importeure haben sich jüngst mindestens zehn Frachten Sojabohnen aus Argentinien gesichert, wie mit der Materie vertraute Händler berichteten. Diese strategische Maßnahme folgt auf gesenkte Exportsteuern in Argentinien, die die Wettbewerbsfähigkeit des Landes auf dem globalen Markt spürbar erhöhen und insbesondere während der anhaltenden Handelsstreitigkeiten zwischen China und den USA lukrative Chancen bieten.
Die bedeutenden Geschäfte umfassen Panamax-Frachter mit jeweils 65.000 Tonnen Fracht an Bord, die im November ausgeliefert werden sollen. Die Kosten werden inklusive Fracht auf ein Premium von 2,15 bis 2,30 US-Dollar pro Scheffel über dem November-Kontrakt der Chicago Board of Trade (CBOT) für Sojabohnen taxiert.
Diese erfreulichen Preisvorteile machen argentinische Sojabohnen derzeit besonders attraktiv für chinesische Käufer. Derweil stehen US-amerikanische Farmer vor herausfordernden Zeiten, da sie zur Mitte ihrer wichtigsten Vermarktungsperiode spürbare Verkaufsverluste auf dem chinesischen Markt hinnehmen müssen. Langwierige Handelsverhandlungen bremsen die Exporte der USA, wodurch südamerikanische Produzenten zunehmend in die Lücke springen und dem chinesischen Bedarf gerecht werden.

