Argentinienturbulenzen: USA erwägen umfassende Stützungsmaßnahmen
Die Beziehungen zwischen den USA und Argentinien rücken erneut in den Fokus, nachdem der US-Finanzminister Scott Bessent verkündet hat, dass „alle Optionen zur Stabilisierung auf dem Tisch liegen“, um Argentinien zu unterstützen. Diese Ankündigung erfolgte im Vorfeld eines Treffens zwischen dem argentinischen Präsidenten Javier Milei und dem US-Präsidenten Donald Trump.
Bessents Äußerungen, die er auf der Plattform X veröffentlichte, werfen ein Licht auf die Vielschichtigkeit der Möglichkeiten, die in Erwägung gezogen werden. Dazu gehören Swap-Abkommen, direkte Käufe von Währungen und der Erwerb von US-Dollar-denominierten Staatsanleihen über den Exchange Stabilization Fund des US-Finanzministeriums.
Die argentinische Regierung, die bereits in einem Abkommen mit dem Internationalen Währungsfonds steht, sucht dringend Unterstützung für ihre Wirtschaftspolitik. Die Finanzmärkte des Landes stehen unter erheblichem Druck, insbesondere nach dem Verlust der Regierungspartei bei den Parlamentswahlen in der Provinz Buenos Aires.
Neben Präsident Milei sind auch der Wirtschaftsminister Luis Caputo und der Außenminister Gerardo Werthein nach Washington gereist, um am Montag ein Gespräch mit der geschäftsführenden Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, zu führen.

