ARC Raiders: Embark trennt sich von Mitgründer Rob Runesson
Embark Studios, der Entwickler von ARC Raiders und The Finals, hat sich von Mitgründer und Chief Content Officer Rob Runesson getrennt. Das Studio und Runesson haben sich nach eigenen Angaben einvernehmlich auf den Abgang geeinigt. Hintergrund sind Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens, die im Februar 2026 öffentlich wurden. Runesson gehörte seit der Gründung von Embark im Jahr 2018 zum Kern des Studios und war zuvor Art Director bei DICE. Als CCO war er eine der öffentlich sichtbaren Figuren des Unternehmens.
Was die Vorwürfe beinhalten und wie sie bekannt wurden
Die Vorwürfe wurden im Februar 2026 während eines Livestreams des The-Finals-Streamers Balise publik. Ein anonymer Nutzer übermittelte dabei ein Dokument mit Schilderungen, die eine unangemessene Beziehung zwischen Runesson und einer weiblichen Streamerin aus dem The-Finals-Umfeld beschreiben. Laut dem Dokument soll die Streamerin in ein Abhängigkeitsverhältnis geräten sein, weil Runesson ihre Streams intern bei Embark beworben habe. Die Vorwürfe blieben anonym. Beweise wurden nicht vorgelegt. Das Dokument wurde anschließend in mehreren The-Finals-Communities geteilt und von IGN eingesehen.
Was die externe Untersuchung ergab und was Embark entschied
Embark reagierte nach eigenen Angaben umgehend und beauftragte eine externe Anwaltskanzlei mit einer Untersuchung. Das offizielle Statement des Studios lautet: Die Untersuchung habe die Vorwürfe nicht bestätigt. Das Studio habe die Situation jedoch für untragbar gehalten und sich einvernehmlich von Rob getrennt. Die Streamerin, die im Zentrum der Vorwürfe steht, hat gegenüber IGN keine offizielle Stellungnahme abgegeben. Sie erklärte jedoch, dass einige der im Umlauf befindlichen Behauptungen aus dem Zusammenhang gerissen oder irreführend seien. Diese Aussage bestätigt die Vorwürfe nicht, widerspricht ihnen aber auch nicht vollständig.


