Apple's iPhone 16: Ein Tech-Titan kämpft mit Herausforderungen
Apple erlebte kürzlich eine amüsante Verwirrung, als der Moderator der "Tonight Show" vor dem Flaggschiff-Geschäft in New York City den CEO von Apple durch ein Vision Pro Headset betrachtete und ihn zunächst für ein virtuelles Abbild hielt. Die stellare Bühne für die Vorstellung des neuen iPhone 16 aufgebaute Tech-Gigant enthüllte das Modell erst im vergangenen Monat und plante mit dessen Einführung eine Welle von KI-Innovationen zu entfesseln. Diese neue Initiative, als "Apple Intelligence", soll über die nächsten Monate bei den Nutzern weltweit eingeführt werden. Doch während Apple sich noch mit Entwicklungsproblemen, regulatorischen Hürden und wachsender Konkurrenz auseinandersetzt, zeigen erste Anzeichen, dass die Nachfrage nach dem neuen iPhone 16 hinter den Erwartungen zurückbleibt.
Citi-Analyst Atif Malik prognostizierte kürzlich zurückgehende Verkaufszahlen und reduzierte seine iPhone-Prognosen für die nächsten Quartale um jeweils zwei Millionen Einheiten, trotz erwarteter Steigerungen in zukünftigen Jahren. Doch macht er Verbraucherverhalten für die Verzögerung verantwortlich, da sie möglicherweise auf die vollständige Implementierung der KI-Funktionen warten. Barclays hingegen berichtete von verkürzten Lieferzeiten und vermutete bereits jetzt Kürzungen in der Produktion einiger iPhone-Komponenten durch einen wichtigen taiwanesischen Zulieferer.
JP Morgan-Analyst Samik Chatterjee stellte fest, dass die hohe Nachfrage besonders bei den Pro-Modellen ausblieb und vermutet zurückgehaltene Käufe aufgrund des noch nicht verfügbaren KI-Potenzials. Trotz dieser Herausforderungen hält er an einer positiven Bewertung für Apple fest, in Erwartung einer verstärkten Nachfrage sobald die KI-Features vollständig verfügbar sind. Währenddessen arbeitet Apple fieberhaft daran, ein neues iPhone SE und iPad Air Modelle vorzubereiten, um mit frischen Produkten auf dem Markt zu bleiben.
Erwartungsgemäß wird das Unternehmen seine Quartalszahlen bald präsentieren. Angesichts des bevorstehenden indischen Festtagsgeschäfts kommt jedoch zusätzlicher Druck durch eine Produktionsunterbrechung bei einem Zulieferer in Indien hinzu. Ein Brand in einer Fabrik von Tata Group gefährdet die Verfügbarkeit von iPhone-Komponenten und zwingt Apple zur Umstellung der Produktionskette.

