Angespannte Gespräche vor dem Hintergrund eskalierender Konflikte in der Ukraine
Die Lage im Ukraine-Konflikt bleibt angespannt, während in Washington hochrangige Gespräche zur Beilegung des Konflikts vorbereitet werden. Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt Charkiw kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, wie der dortige Bürgermeister Ihor Terechow mitteilte. Zudem wurden mindestens 20 Personen verletzt, als vier russische Kampfdrohnen ein Wohngebäude trafen.
Weiter südlich, in der Nähe von Odessa am Schwarzen Meer, entfachte ein Angriff auf eine Anlage der Treibstoff-Infrastruktur einen Großbrand, den die Feuerwehr jedoch unter Kontrolle bringen konnte, wie der Gouverneur Oleh Kiper informierte. Auch das Gebiet Sumy im Nordosten der Ukraine wurde durch Angriffe mit Gleitbomben heimgesucht. In den frühen Morgenstunden registrierte die ukrainische Großstadt Saporischschja Einschläge von Raketen, die auf die Infrastruktur der Stadt zielten und sechs Menschen verletzten.
Der Chef des ukrainischen Präsidialamtes, Andryj Jermak, kritisierte auf der Plattform X den russischen Präsidenten Wladimir Putin und beschuldigte ihn, lieber auf friedliche Städte zu schießen, während er vorgibt, das Ende des Krieges anzustreben. Seit fast dreieinhalb Jahren tobt der Krieg in der Ukraine, und heute empfängt US-Präsident Donald Trump in Washington den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie europäische Spitzenpolitiker, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz. Im Fokus stehen mögliche Wege zum Kriegsende, die Trump von seinem jüngsten Gipfel mit Wladimir Putin in Alaska mitgebracht hat.

