Alarmstart in Rumänien: Deutsche Eurofighter steigen nach russischen Annäherungsversuchen auf
Die Spannungen an der Südostflanke der NATO sind einmal mehr spürbar gestiegen, als zwei deutsche Eurofighter nach einem russischen Annäherungsversuch an den rumänischen Luftraum alarmiert wurden. In der Nacht auf Mittwoch näherten sich russische Waffensysteme dem Gebiet, und die Alarmrotte hob ab, um die Verteidigungsbereitschaft des NATO-Partners zu gewährleisten. Glücklicherweise wurde der Luftraum letztlich nicht verletzt, wie ein Sprecher der Bundeswehr auf Anfrage mitteilte.
Die beiden Kampfflugzeuge starteten vom rumänischen Militärflugplatz Mihail Kogalniceanu bei Constanța und kehrten nach ihrem Einsatz ohne Zwischenfälle zurück. Dies markiert den ersten Alarmstart im Rahmen des neuen deutschen Kontingents, das im August dieses Jahres seinen Dienst aufnahm. Der Einsatz ist Teil der NATO-Mission „enhanced Air Policing South“, womit die Bundeswehr gemeinsam mit anderen Nationen zur Sicherung der Südostflanke beiträgt.
Insgesamt fünf Eurofighter und etwa 170 deutsche Soldaten beteiligen sich derzeit an diesen bewaffneten Schutzflügen. Die Mission zeigt das fortwährende Engagement Deutschlands innerhalb des Bündnisses, das bis März 2026 andauern soll. Diese Einsatzbereitschaft ist von entscheidender Bedeutung, um dem rumänischen Partner militärische Unterstützung zu bieten, über die dieser selbst nicht in ausreichendem Maße verfügt.

