Aktivisten bringen Farbe ins Spiel: Protest gegen Elon Musk in Berlin
In Berlin wird die Kontroverse um den umstrittenen Tesla-Chef Elon Musk mit einer auffälligen Aktion neu entfacht: Aktivisten haben an Musks Geburtstag das Tesla Center in Reinickendorf mit einer Farbattacke und Plakaten ins Visier genommen. Die in Pink leuchtenden Botschaften 'Musk must fall' und 'Take down Tesla' auf der Glasfassade des Ladens sind Zeichen eines weltweit koordinierten Protestes gegen den Tech-Milliardär.
Hinter der Aktion steht das Widerstands-Kollektiv, das sich als Nachfolger der Gruppe Letzte Generation versteht. Diese prangern insbesondere Musks politische Nähe zu konservativen Kreisen und seine umstrittenen Umweltpraktiken an. Konkret werden Fällungen von Bäumen für die Tesla-Gigafactory in Grünheide, Grundwasserverschmutzung und schlechte Arbeitsbedingungen im Unternehmen angeführt.
Tesla weist die Vorwürfe entschieden zurück und betont Fortschritte bei der Senkung des Wasserverbrauchs sowie die Wiederaufforstung an neuen Regionen. Diese Aktion ist nicht die einzige: Bereits im März wurde das Tesla Center von der Gruppe Neue Generation mit blauer Farbe attackiert. Trotz wiederholter Kritik bleibt Tesla auf Expansionskurs und verweist auf die positiven Auswirkungen seiner Innovationen.

